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2 StR 368/22 ECLI:DE:BGH:2023:200423B2STR368.22.0 KI-generiert

Criminal revision; adhesion claim quantification of pain and suffering and future material damages for intentional unlawful act

Geschäftsnummer 2 StR 368/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Criminal Second Senate dismissed the defendant's revision as unfounded, thereby upholding the Landgericht Frankfurt am Main's judgment of March 30, 2022, while simultaneously adjudicating the adhesion claims by ordering the defendant to pay €15,000 in pain and suffering to the adhesion claimant plus interest from March 10, 2022, and declaring the defendant liable for all future material damages arising from the intentionally committed unlawful act, excluding claims assigned to social insurance or third parties. The dispute centered on the defendant's criminal conviction and the scope of civil compensation within the criminal proceedings, with the defendant challenging the original verdict through revision. The decisive legal basis included the substantive law on intentional unlawful acts (Tort) and the procedural rules governing adhesion proceedings, where the court affirmed the criminal conviction and quantified the civil liability for past and future damages based on the defendant's intentional conduct.

Legislator-Regeste

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Criminal revision; adhesion claim quantification of pain and suffering and future material damages for intentional unlawful act: Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels und die dem Neben- und Adhäsionskläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Jedoch trägt die Staatskasse die durch den Adhäsionsantrag entstandenen besonderen Kosten.

Schlagwörter

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Schadenersatz aus unerlaubter Handlung strafrechtliches Revisionsverfahren Sozialversicherungsverfahren Zivilrechtsstreitigkeit Drittwiderspruch künftige Forderung
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Volltext

1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 30. März 2022 mit der Maßgabe als unbegründet verworfen,

a) dass der Angeklagte verurteilt ist, an den Adhäsionskläger ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 € nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 10. März 2022 zu zahlen,

b) festgestellt ist,

aa) dass der Angeklagte verpflichtet ist, dem Adhäsionskläger alle materiellen Schäden zu ersetzen, die diesem aufgrund der von dem Angeklagten begangenen Tat in Zukunft entstehen werden, soweit die Ansprüche nicht auf Sozialversicherungsträger oder sonstige Dritte übergehen;

bb) der Zahlungsanspruch unter a) und die Feststellung der Ersatzpflicht unter aa) aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung herrühren,

c) im Übrigen wird von einer Entscheidung über die Adhäsionsanträge abgesehen.

2. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels und die dem Neben- und Adhäsionskläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Jedoch trägt die Staatskasse die durch den Adhäsionsantrag entstandenen besonderen Kosten.

Franke

Krehl

Eschelbach

Zeng

Meyberg