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I ZB 92/22 ECLI:DE:BGH:2023:040123BIZB92.22.0 KI-generiert

Inadmissibility of legal complaint against refusal to admit dismissal of a debt collection clerk without appellate leave

Geschäftsnummer I ZB 92/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the debtor's legal complaint as inadmissible, ruling that the debtor prevailed on the procedural aspect of the appeal's rejection but the creditor's original position regarding the dismissal of the debt collection officer remained unchallenged. The dispute arose from a procedural order in a debt enforcement case where the debtor filed a legal complaint against the regional court's refusal to dismiss a court clerk and its subsequent decision not to permit the legal complaint. The court held that under § 577 Abs. 1 ZPO, a legal complaint against an order in proceedings to dismiss a clerk is not statutorily admissible unless expressly granted by the appellate court, a condition not met here, and noted that the decision not to grant leave to appeal is not itself subject to challenge, rendering extraordinary remedies unavailable.

Legislator-Regeste

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§ 577 Abs. 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of legal complaint against refusal to admit dismissal of a debt collection clerk without appellate leave: Gegen einen Beschluss in einem Verfahren auf Ablehnung eines Urkundsbeamten der Geschäftsstelle ist die Rechtsbeschwerde - mangels Zulässigkeit kraft gesetzlicher Bestimmung (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) - nur zulässig, wenn das Beschwerdegericht sie zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2; vgl. BGH, Beschluss vom 1. September 2022 - III ZB 54/22, juris Rn. 5). Eine solche Zulassung ist hier nicht erfolgt. Die Entscheidung des Beschwerdegerichts, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 - I ZB 57/21, juris Rn. 2 mwN). Der Weg zu einer außerordentlichen (Rechts-)Beschwerde ist nicht eröffnet und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juni 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).

Schlagwörter

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Inkasso Rechtliche Aspekte Vollstreckungsverfahren verspätete Kündigung Verwaltungsbeschwerde unerlaubte Entfernung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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III ZB 54/22
Validity of fixed fee assessment for rejected legal remands under § 29 No. 1 and § 66 GKG
I ZB 57/21
Dezember 2021 - I ZB 57/21, juris Rn.
I ZB 28/21
Juni 2021 - I ZB 28/21, juris Rn.
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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Augsburg - 4. Zivilkammer - vom 21. Juni 2022 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 ZPO).

I. Gegen einen Beschluss in einem Verfahren auf Ablehnung eines Urkundsbeamten der Geschäftsstelle ist die Rechtsbeschwerde - mangels Zulässigkeit kraft gesetzlicher Bestimmung (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) - nur zulässig, wenn das Beschwerdegericht sie zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2; vgl. BGH, Beschluss vom 1. September 2022 - III ZB 54/22, juris Rn. 5). Eine solche Zulassung ist hier nicht erfolgt. Die Entscheidung des Beschwerdegerichts, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 - I ZB 57/21, juris Rn. 2 mwN). Der Weg zu einer außerordentlichen (Rechts-)Beschwerde ist nicht eröffnet und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juni 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).

II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

Koch

Pohl

Schmaltz

Odörfer

Wille