Fee value for legal complaint in enforcement of a claim to tolerate removal of an electricity meter: six months’ advance payments under § 48 GKG and § 25 RVG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) ordered the fee for the attorney's activity in the legal complaint (Rechtsbeschwerde) proceedings to be set at €540, upholding the value determined by the lower instance. The dispute concerned the determination of the value of the subject matter for legal aid fees in an enforcement proceeding based on a claim to tolerate the removal of an electricity meter from the debtor's premises, where the creditor's counsel requested a specific fee assessment. Relying on the prevailing superior court jurisprudence, the court applied § 48 para. 1 sentence 1 GKG and § 3 ZPO to establish that the value for a claim to tolerate meter removal is calculated as six months' worth of the customer's advance payments to the supplier, and under § 25 para. 1 No. 3 RVG, this main action value serves as the standard for the enforcement and subsequent legal complaint proceedings, resulting in a fee-free decision without cost recovery.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 33 Abs. 1 RVG, § 1 Abs. 3 RVG, § 48 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 3 ZPO, § 25 Abs. 1 Nr. 3 RVG, § 33 Abs. 9 Satz 1 RVG; Fee value for legal complaint in enforcement of a claim to tolerate removal of an electricity meter: six months’ advance payments under § 48 GKG and § 25 RVG: Über einen Antrag nach § 33 Abs. 1 RVG auf Festsetzung des Werts des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit ist nach Inkrafttreten von § 1 Abs. 3 RVG auch beim Bundesgerichtshof nach § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG durch den Einzelrichter zu entscheiden (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 9. August 2021 - GSZ 1/20, juris Rn. 8).
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KI-generiertVolltext
Zwangsvollstreckung: Streitwertfestsetzung für Duldung der Wegnahme eines Stromzählers im Rechtsbeschwerdeverfahren
[TENOR]
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 540 € festgesetzt.
[GRUENDE]
I. Der Verfahrensbevollmächtigte der Gläubigerin hat beantragt, den Gegenstandswert für seine Tätigkeit festzusetzen. Beide Parteien haben Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Der Verfahrensbevollmächtigte der Gläubigerin hat sich auf den vorinstanzlichen Streitwert von 540 € bezogen; der Schuldner hat keine Stellungnahme abgegeben.
II. Über einen Antrag nach § 33 Abs. 1 RVG auf Festsetzung des Werts des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit ist nach Inkrafttreten von § 1 Abs. 3 RVG auch beim Bundesgerichtshof nach § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG durch den Einzelrichter zu entscheiden (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 9. August 2021 - GSZ 1/20, juris Rn. 8).
III. Der Streitwert für eine Klage auf Duldung der Wegnahme eines Stromzählers wird von der überwiegenden obergerichtlichen Rechtsprechung gemäß § 48 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 3 ZPO auf die Höhe der durch den beklagten Kunden an den Versorger zu zahlenden Abschläge für sechs Monate festgesetzt (zum Verfahren der einstweiligen Verfügung vgl. OLG Köln, Beschluss vom 26. November 2018 - 15 W 61/18, JurBüro 2019, 138 [juris Rn. 10] mwN auch zum Klageverfahren). Dieser (Hauptsache-)Wert wird nach § 25 Abs. 1 Nr. 3 RVG regelmäßig auch als Gegenstandswert für das Vollstreckungsverfahren angesetzt (vgl. Gierl in Mayer/Kroiß, RVG, 8. Aufl., § 25 Rn. 23 mwN). Im Streitfall ist der vom Amtsgericht im Hauptsache- und Vollstreckungsverfahren zugrunde gelegte Streitwert von 540 € daher mangels entgegenstehender Anhaltspunkte auch als Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren festzusetzen.
IV. Die Entscheidung ergeht gebührenfrei (§ 33 Abs. 9 Satz 1 RVG); Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 2 Halbsatz 1 RVG).
Odörfer