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AnwSt (B) 4/21 ECLI:DE:BGH:2021:280921BANWST.B.4.21.0 KI-generiert

Failure to expressly designate a fundamental legal question in an appeal for non-admission of revision under § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO

Geschäftsnummer AnwSt (B) 4/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appeal for non-admission of revision, leaving the judgment of the Hessian Attorney Court in force and ordering the appellant lawyer to bear the costs. The dispute concerned a disciplinary proceeding where the lawyer sought to challenge the lower court's refusal to admit revision, arguing that fundamental legal questions were at issue. The BGH held the complaint inadmissible because the lawyer failed to expressly designate a fundamental legal question as required by § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO; the issues raised were either not unsettled, not decisive, or procedural matters not properly presented under the applicable rules of criminal procedure by analogy (§ 344 Abs. 2 StPO in conjunction with § 116 Abs. 1 Satz 2, § 146 Abs. 3 Satz 1 BRAO), and no violation of the right to be heard was demonstrated. The cost award is based on § 473 Abs. 1 Satz 1 StPO in conjunction with § 116 Abs. 1 Satz 2 BRAO.

Legislator-Regeste

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§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, § 473 Abs. 1 Satz 1 StPO; Failure to expressly designate a fundamental legal question in an appeal for non-admission of revision under § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO: Nach § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO muss die grundsätzliche Rechtsfrage in der Beschwerdeschrift ausdrücklich bezeichnet werden. Daran fehlt es hier.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Streitgegenstand Verletzung von Verfahrensrechten Anwaltsdisziplinarverfahren Anspruch auf rechtliches Gehör Strafanzeige

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Beschwerde des Rechtsanwalts gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 1. Senats des Hessischen Anwaltsgerichtshofs vom 9. November 2020 wird verworfen.

Der Rechtsanwalt hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

[GRUENDE]

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig.

Nach § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO muss die grundsätzliche Rechtsfrage in der Beschwerdeschrift ausdrücklich bezeichnet werden. Daran fehlt es hier.

Der Rechtsanwalt hat keine Rechtsfrage ausdrücklich bezeichnet oder in einer Weise angesprochen, die den Anforderungen des § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO genügen könnte. Die von ihm aufgeworfenen Fragen sind nicht ungeklärt, nicht entscheidungserheblich oder - soweit der Beschwerdeführer Verfahrensfragen als grundsätzliche Rechtsfragen geltend machen will - nicht in der nach § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO i.V.m. § 116 Abs. 1 Satz 2, § 146 Abs. 3 Satz 1 BRAO gebotenen Form dargetan (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Februar 2001 - AnwSt (B) 1/00, BeckRS 2001, 7668). Auch eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt.

Der Kostenausspruch folgt aus § 473 Abs. 1 Satz 1 StPO, § 116 Abs. 1 Satz 2 BRAO.

Limperg

Remmert

Grüneberg

Schäfer

Lauer