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VIa ZR 7/23 ECLI:DE:BGH:2023:041223BVIAZR7.23.0 KI-generiert

Liability of motor manufacturer for emission violations under tort law and EG-FGV

Geschäftsnummer VIa ZR 7/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Civil Justice (BGH) dismissed the plaintiff's non-admission complaint, upholding the appellate court's judgment and leaving the defendant's liability free, with the plaintiff ordered to bear the procedural costs. The dispute arose from an action against a motor manufacturer for damages under §§ 823, 826 BGB in connection with § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV, challenging the denial of both tortious and statutory claims related to emission regulations. The court held that no grounds for leave to appeal existed because the plaintiff failed to demonstrate the decision relevance of alleged fundamental rights violations or to plausibly present a case of intentional legal violation by the vehicle manufacturer where the motor manufacturer could have participated; consequently, the rejection of the claim under §§ 826, 31 BGB did not require further revision.

Legislator-Regeste

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§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 823 Abs. 2 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO; Liability of motor manufacturer for emission violations under tort law and EG-FGV: The dispute arose from an action against a motor manufacturer for damages under §§ 823, 826 BGB in connection with § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV, challenging the denial of both tortious and statutory claims related to emission regulations. The court held that no grounds for leave to appeal existed because the plaintiff failed to demonstrate the decision relevance of alleged fundamental rights violations or to plausibly present a case of intentional legal violation by the vehicle manufacturer where the motor manufacturer could have participated; consequently, the rejection of the claim under §§ 826, 31 BGB did not require further revision.

Schlagwörter

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Haftung aus unerlaubter Handlung Emissionsrecht Zivilrechtsstreitigkeit Verschmutzung durch das Auto gesetzliche Voraussetzungen E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO

Basis for dismissing the non-admission complaint as the case lacks fundamental significance or need for uniform jurisprudence.

§ 97 Abs. 1 ZPO

Basis for ordering the plaintiff to bear the costs of the complaint proceedings.

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Volltext

Die Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin gegen den Beschluss des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Koblenz vom 7. Dezember 2022 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Soweit sich die Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Ablehnung eines Anspruchs aus §§ 826, 31 BGB durch das Berufungsgericht richtet, liegt ein Zulassungsgrund nicht vor. Soweit sich die Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Verneinung eines Anspruchs aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV durch das Berufungsgericht wendet, legt sie die Entscheidungserheblichkeit der geltend gemachten Zulassungsgründe nicht dar. Die Beklagte ist Motorherstellerin, nicht Fahrzeugherstellerin. Einen vorsätzlichen Gesetzesverstoß der Fahrzeugherstellerin, an dem sich die Beklagte als Motorherstellerin hätte beteiligen können, hat die Klägerin nicht hinreichend dargetan (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2023 - VIa ZR 1119/22, VersR 2023, 1246). Die geltend gemachte Verletzung von Verfahrensgrundrechten hat der Senat geprüft, aber für nicht durchgreifend erachtet.

Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 45.000 €.

Menges

Möhring

Götz

Rensen

Vogt-Beheim