Withdrawal of appeal against Federal Network Agency decision; cost allocation under § 90 EnWG and effect of withdrawal on pending proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (Kartelsenate) dismissed the proceedings as not having been pending by declaring the appellate decision of the Higher Regional Court Düsseldorf void, thereby upholding the administrative act originally challenged; the affected party, having withdrawn the appeal by agreement with the regulator, was ordered to bear the costs of both the appellate and revision proceedings, including the regulator's out-of-pocket expenses, with the revision value fixed at €250,000. The dispute concerned a procedural challenge to a decision by the Federal Network Agency under the Telecommunications Act (EnWG), specifically involving the withdrawal of the appeal against a lower court's ruling. The court relied on § 90 Sentence 1 EnWG and § 50 (1) Sentence 1 No. 2 GKG in conjunction with § 3 ZPO to determine that the withdrawal of the appeal rendered the affected party the unsuccessful party for cost allocation purposes and established the basis for the judicial value calculation.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG, § 3 ZPO; Withdrawal of appeal against Federal Network Agency decision; cost allocation under § 90 EnWG and effect of withdrawal on pending proceedings: Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Antragstellerin/Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Das Beschwerdeverfahren und das Rechtsbeschwerdeverfahren werden eingestellt. Diese Verfahren sind als nicht anhängig geworden anzusehen. Der auf die Beschwerde ergangene Beschluss des 3. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 16. März 2022 - VI-3 Kart 392/19 (V) - ist wirkungslos.
Die Betroffene trägt die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens einschließlich der notwendigen Auslagen der Bundesnetzagentur.
Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 250.000 € festgesetzt. Im Übrigen verbleibt es bei der Wertfestsetzung des Beschwerdegerichts.
[GRUENDE]
Die Betroffene hat die Beschwerde im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur zurückgenommen. Die Rücknahme der Beschwerde bewirkt, dass das Verfahren als nicht anhängig geworden anzusehen ist (BGH, Beschlüsse vom 27. August 2013 - EnVR 19/10, juris Rn. 1; vom 23. April 2013 - EnVR 47/12, juris Rn. 2 mwN).
Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Antragstellerin/Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).
Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.
Kirchhoff
Roloff
Picker
Holzinger
Kochendörfer