Denial of legal aid for late-filed appeal due to missing statutory declaration of assets and means
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Justice (BGH) 9th Civil Senate rejected the debtor's application for legal aid to pursue a right of appeal (Rechtsbeschwerde) against a decision by the Landgericht Frankenthal. The dispute concerned the debtor's failure to submit the statutory declaration of personal and economic circumstances along with the required proofs within the statutory appeal period. The court held that the appeal lacked a reasonable prospect of success because the deadline for filing the appeal had expired, and a subsequent application for reinstatement into the missed deadline would also fail. The decisive legal basis was § 114 (1) Sentence 1 ZPO, which requires legal aid only for prospects of success, and established case law requiring the timely submission of the § 117 (4) ZPO declaration; the court further determined that the court official’s processing of the request in the regular business stream prevented a timely warning, so no contributory error by the court existed to excuse the debtor's fault.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 574 ZPO, § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 117 Abs. 4 ZPO; Denial of legal aid for late-filed appeal due to missing statutory declaration of assets and means: Dies ist jedoch erforderlich (BGH, Beschluss vom 25. April 2019 - III ZB 104/18, juris Rn. 6; vom 23. September 2021 - IX ZA 3/21, juris Rn. 3; vom 26. Januar 2023 - III ZA 15/22, juris Rn. 5). Die Ursächlichkeit des Verschuldens des Schuldners für die Versäumung der Frist entfällt hier nicht wegen eines mitwirkenden Fehlers des Gerichts (vgl. BGH, Beschluss vom 14. Dezember 2005 - IX ZB 138/05, AnwBl 2006, 213). Der Rechtspfleger hat den Antrag des Schuldners im ordentlichen Geschäftsgang bearbeitet. Danach war ein Hinweis an den Schuldner, der es diesem ermöglicht hätte, rechtzeitig die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse vorzulegen, nicht möglich (vgl. BGH, Beschluss vom 5.
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KI-generiertVolltext
Der Antrag des Schuldners, ihm Prozesskostenhilfe zur Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) vom 27. Juni 2023 zu bewilligen, wird abgelehnt.
[GRUENDE]
Der Antrag des Schuldners auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe ist abzulehnen, weil die vom Beklagten beabsichtigte Rechtsbeschwerde (§ 574 ZPO) keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Die Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde (§ 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO) ist abgelaufen. Ein Antrag des Beklagten auf Wiedereinsetzung in die versäumte Frist hätte keine Aussicht auf Erfolg. Der Schuldner hat innerhalb der Rechtsmittelfrist keine Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (Formular nach § 117 Abs. 4 ZPO) nebst den insoweit notwendigen Belegen beigefügt.
Dies ist jedoch erforderlich (BGH, Beschluss vom 25. April 2019 - III ZB 104/18, juris Rn. 6; vom 23. September 2021 - IX ZA 3/21, juris Rn. 3; vom 26. Januar 2023 - III ZA 15/22, juris Rn. 5). Die Ursächlichkeit des Verschuldens des Schuldners für die Versäumung der Frist entfällt hier nicht wegen eines mitwirkenden Fehlers des Gerichts (vgl. BGH, Beschluss vom 14. Dezember 2005 - IX ZB 138/05, AnwBl 2006, 213). Der Rechtspfleger hat den Antrag des Schuldners im ordentlichen Geschäftsgang bearbeitet. Danach war ein Hinweis an den Schuldner, der es diesem ermöglicht hätte, rechtzeitig die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse vorzulegen, nicht möglich (vgl. BGH, Beschluss vom 5.
Oktober 2005 - VIII ZB 125/04, NJW 2005, 3776, 3777).
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