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VIa ZR 192/22 ECLI:DE:BGH:2023:301023BVIAZR192.22.0 KI-generiert

Tort liability of engine manufacturer for vehicle manufacturer’s intentional statutory violation under § 823 Abs. 2 BGB

Geschäftsnummer VIa ZR 192/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The BGH 6a. Zivilsenat dismissed the plaintiff's complaint against the non-admission of appeal, thereby upholding the appellate court's judgment in favor of the defendant. The dispute concerned a claim for damages under § 823(2) BGB in conjunction with the prohibition of misleading advertising in EU consumer law, alleging that the defendant, an engine manufacturer, had participated in the vehicle manufacturer's intentional statutory violations. The court held that the plaintiff failed to substantiate the essential element of the defendant's participation in the intentional act of a third party (the vehicle manufacturer), noting that the engine manufacturer was not the vehicle manufacturer, and further found that the alleged violations of procedural fundamental rights were not substantiated.

Legislator-Regeste

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§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 823 Abs. 2 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO; Tort liability of engine manufacturer for vehicle manufacturer’s intentional statutory violation under § 823 Abs. 2 BGB: The BGH 6a. Zivilsenat dismissed the plaintiff's complaint against the non-admission of appeal, thereby upholding the appellate court's judgment in favor of the defendant. The dispute concerned a claim for damages under § 823(2) BGB in conjunction with the prohibition of misleading advertising in EU consumer law, alleging that the defendant, an engine manufacturer, had participated in the vehicle manufacturer's intentional statutory violations. The court held that the plaintiff failed to substantiate the essential element of the defendant's participation in the intentional act of a third party (the vehicle manufacturer), noting that the engine manufacturer was not the vehicle manufacturer, and further found that the alleged violations of procedural fundamental rights were not substantiated.

Schlagwörter

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Haftung aus unerlaubter Handlung irreführende Werbung Drittansprache Verbraucherrecht Zivilurteil Vertragsverletzungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluss des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Bamberg vom 25. Januar 2022 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Die Nichtzulassungsbeschwerde, die sich gegen die Ablehnung eines Anspruchs aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV durch das Berufungsgericht wendet, legt die Entscheidungserheblichkeit der geltend gemachten Zulassungsgründe nicht dar. Die Beklagte ist Motorherstellerin, nicht Fahrzeugherstellerin. Einen vorsätzlichen Gesetzesverstoß der Fahrzeugherstellerin, an dem sich die Beklagte als Motorherstellerin hätte beteiligen können, hat der Kläger nicht hinreichend dargetan (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2023 - VIa ZR 1119/22, WM 2023, 1530). Die geltend gemachte Verletzung von Verfahrensgrundrechten hat der Senat geprüft, aber für nicht durchgreifend erachtet.

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 35.000 €.

Menges

Krüger

Götz

Rensen

Wille