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V ZR 267/17 ECLI:DE:BGH:2018:271118BVZR267.17.0 KI-generiert

Admissibility requirements for a hearing-rügen complaint under German civil procedure law

Geschäftsnummer V ZR 267/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the plaintiff's complaint for lack of hearing (*Anhörungsrüge*) as inadmissible, leaving the appellate court’s judgment of September 14, 2018, in force. The dispute concerned a procedural challenge to a prior decision by the same Senate, where the plaintiff alleged a violation of the constitutional right to be heard by arguing that the court had rejected her procedural revisions without sufficient reasoning. Relying on § 321a Code of Civil Procedure, the court held that the complaint failed to meet statutory disclosure requirements, as merely repeating the arguments from the initial revision filing does not demonstrate a new and independent violation of Article 103(1) of the Basic Law; the plaintiff failed to provide specific circumstances proving that her submissions were not considered by the court, thereby warranting the dismissal of her challenge.

Legislator-Regeste

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§ 321a ZPO, Art. 103 Abs. 1 GG, § 564 Satz 1 ZPO; Admissibility requirements for a hearing-rügen complaint under German civil procedure law: The dispute concerned a procedural challenge to a prior decision by the same Senate, where the plaintiff alleged a violation of the constitutional right to be heard by arguing that the court had rejected her procedural revisions without sufficient reasoning. Relying on § 321a Code of Civil Procedure, the court held that the complaint failed to meet statutory disclosure requirements, as merely repeating the arguments from the initial revision filing does not demonstrate a new and independent violation of Article 103(1) of the Basic Law; the plaintiff failed to provide specific circumstances proving that her submissions were not considered by the court, thereby warranting the dismissal of her challenge.

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör ZPO-Bestimmung Verletzung von Verfahrensrechten Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzung Ausstandsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Begründungserfordernis einer Anhörungsrüge

[TENOR]

Die gegen das Urteil des Senats vom 14. September 2018 gerichtete Anhörungsrüge der Klägerin wird als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die nach § 321a ZPO statthafte Anhörungsrüge ist unzulässig, weil sie den gesetzlichen Darlegungsanforderungen nicht genügt. Eine Anhörungsrüge ist nur zulässig, wenn mit ihr eine neue und eigenständige Verletzung von Art. 103 Abs. 1 GG durch das erkennende Gericht gerügt wird. Allein daraus, dass eine Verfahrensrüge gemäß § 564 Satz 1 ZPO ohne nähere Begründung zurückgewiesen worden ist, folgt keine Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs. Vielmehr müssen besondere Umstände des Einzelfalls hinzutreten, aus denen sich klar ergibt, dass das Vorbringen nicht zur Kenntnis genommen oder bei der Entscheidung nicht erwogen worden ist. Das ist in der Anhörungsrüge darzutun (vgl. Senat, Beschluss vom 15. November 2012 - V ZR 79/12, GuT 2013, 141 mwN). Eine solche Darlegung enthält die Anhörungsrüge der Klägerin nicht. Sie beschränkt sich auf die Wiederholung der Revisionsbegründung, die der Senat bei der Entscheidung zur Kenntnis genommen und berücksichtigt hat.

Stresemann

Brückner

Kazele

Göbel

Hamdorf