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6 StR 168/23 ECLI:DE:BGH:2023:030523B6STR168.23.0 KI-generiert

Sentencing consideration of immigration consequences as a mitigating factor

Geschäftsnummer 6 StR 168/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal, upholding the lower court's conviction and ordering the defendant to bear the costs of the legal remedy. The dispute concerned the sentencing rationale, specifically the defendant's challenge that the trial court improperly considered the immigration-law consequences of the conviction as a mitigating factor. The appellate court held that the defendant was not disadvantaged by this sentencing consideration, as it is established case law that immigration consequences are, in principle, not a determining factor for sentencing discretion, thereby affirming the validity of the original judgment.

Legislator-Regeste

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Sentencing consideration of immigration consequences as a mitigating factor: Es benachteiligt den Angeklagten nicht, dass das Landgericht die ausländerrechtlichen Folgen der Verurteilung strafmildernd berücksichtigt hat, ohne erkennbar zu beachten, dass es sich nach ständiger Rechtsprechung dabei grundsätzlich nicht um bestimmende Strafzumessungsgründe handelt (vgl. etwa BGH, Urteil vom 23. August 2018 – 3 StR 149/18, Rn. 27 mwN).

Schlagwörter

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Strafzumessung Strafmilderungsgründe Widerhandlung gegen das Ausländergesetz Ausschaffungsverbot mildernder Umstand E-Justice

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hannover vom 13. Januar 2023 wird als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Es benachteiligt den Angeklagten nicht, dass das Landgericht die ausländerrechtlichen Folgen der Verurteilung strafmildernd berücksichtigt hat, ohne erkennbar zu beachten, dass es sich nach ständiger Rechtsprechung dabei grundsätzlich nicht um bestimmende Strafzumessungsgründe handelt (vgl. etwa BGH, Urteil vom 23. August 2018 – 3 StR 149/18, Rn. 27 mwN).

Sander

Feilcke

Tiemann

Fritsche

Arnoldi