Criminal conviction: evidentiary assessment of victim testimony and inapplicability of the “zero-hypothesis” standard in appeal review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) 5th Criminal Senate dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the judgment of the Berlin Regional Court and ordering the defendant to bear the costs of the appellate proceedings and the necessary expenses of the victim. The dispute centered on the sufficiency of the trial court's evaluation of evidence, specifically challenging the credibility assessment of the victim's testimony against the defense. The court held that no legal error to the defendant's detriment was found, as the trial court had meticulously weighed all circumstances supporting and undermining the victim's credibility, satisfying the requirements for evidentiary assessment even in a dispute lacking a direct "he-said-she-said" contradiction. The decision affirmed that the "zero-hypothesis" standard was inapplicable, relying on established doctrines regarding the freedom of evidence assessment and the review standards for factual findings in criminal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertCriminal conviction: evidentiary assessment of victim testimony and inapplicability of the “zero-hypothesis” standard in appeal review: Die Strafkammer hat alle für und gegen die Glaubhaftigkeit der Angaben der Nebenklägerin sprechenden Umstände sorgfältig abgewogen und ist damit den Anforderungen an die Beweiswürdigung umfassend gerecht geworden. Strengere Anforderungen hätten selbst bei einer – indes hier nicht vorliegenden – Aussage-gegen-Aussage-Konstellation nicht gegolten. Einer Ausrichtung der Würdigung der Aussage an der sogenannten Null-Hypothese bedurfte es ohnehin nicht (vgl. dazu BGH, Urteil vom 30. Juli 1999 – 1 StR 618/98, BGHSt 45, 164; missverständlich insoweit BGH, Beschluss vom 5. Juli 2022 – 5 StR 31/22).
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 24. Januar 2023 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Die Strafkammer hat alle für und gegen die Glaubhaftigkeit der Angaben der Nebenklägerin sprechenden Umstände sorgfältig abgewogen und ist damit den Anforderungen an die Beweiswürdigung umfassend gerecht geworden. Strengere Anforderungen hätten selbst bei einer – indes hier nicht vorliegenden – Aussage-gegen-Aussage-Konstellation nicht gegolten. Einer Ausrichtung der Würdigung der Aussage an der sogenannten Null-Hypothese bedurfte es ohnehin nicht (vgl. dazu BGH, Urteil vom 30. Juli 1999 – 1 StR 618/98, BGHSt 45, 164; missverständlich insoweit BGH, Beschluss vom 5. Juli 2022 – 5 StR 31/22).
Cirener
Gericke
Köhler
Resch
von Häfen