Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VII ZB 73/21 ECLI:DE:BGH:2023:280823BVIIZB73.21.0 KI-generiert

Determining the subject value for attorney fees in insolvency enforcement under § 33 RVG independent of court fee values.

Geschäftsnummer VII ZB 73/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The single judge of the BGH 7th Civil Senate ordered the subject value of the legal complaint to be set at €563.55, granting the creditor’s counsel’s application and determining that the decision is exempt from court fees with no costs to be refunded. The dispute concerned the calculation of attorney fees in insolvency enforcement proceedings, specifically whether the value for lawyer services should align with the lower standard used for court fees or the full amount of the enforcement claim. Relying on § 33 (1), (8), and (9) RVG and § 25 (1) No. 1 RVG, the court held that attorney fees in judicial proceedings are not calculated based on the value applicable to court fees; therefore, the subject value was determined according to the amount of the money claim subject to enforcement, including ancillary claims.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 33 Abs. 1 RVG, § 1 Abs. 3 RVG, § 25 Abs. 1 Nr. 1 RVG; Determining the subject value for attorney fees in insolvency enforcement under § 33 RVG independent of court fee values: Dem Antrag der Verfahrensbevollmächtigten der Gläubigerin auf Festsetzung des Gegenstandswerts der Rechtsbeschwerde nach § 33 Abs. 1 RVG war zu entsprechen, da sich die Rechtsanwaltsgebühren im gerichtlichen Verfahren nicht nach dem für die Gerichtsgebühren maßgebenden Wert berechnen.

Schlagwörter

KI-generiert
Anwaltskosten Streitwert Zahlungsunfähigkeit Vollstreckungsverfahren Kostenberechnung Geltendmachung von Betreibungskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde wird auf 563,55 € festgesetzt.

Die Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei, Kosten werden nicht erstattet.

[GRUENDE]

I. Dem Antrag der Verfahrensbevollmächtigten der Gläubigerin auf Festsetzung des Gegenstandswerts der Rechtsbeschwerde nach § 33 Abs. 1 RVG war zu entsprechen, da sich die Rechtsanwaltsgebühren im gerichtlichen Verfahren nicht nach dem für die Gerichtsgebühren maßgebenden Wert berechnen.

Über den Antrag nach § 33 Abs. 1 RVG auf Festsetzung des Werts des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit ist nach Inkrafttreten von § 1 Abs. 3 RVG auch beim Bundesgerichtshof nach § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG durch den Einzelrichter zu entscheiden (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 9. August 2021 - GSZ 1/20, juris Rn. 8).

Der Gegenstandswert in der Vollstreckung richtet sich gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 1 RVG nach dem Betrag der zu vollstreckenden Geldforderung einschließlich der Nebenforderungen und war hiernach auf 563,55 € festzusetzen.

II. Die Entscheidung über die Nebenforderungen beruht auf § 33 Abs. 9 Satz 1 und Satz 2 RVG.

Borris