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4 StR 184/18 ECLI:DE:BGH:2018:161018B4STR184.18.0 KI-generiert

Substitution of a court-appointed auxiliary party attorney in revision proceedings requiring an "important ground" under § 143 StPO

Geschäftsnummer 4 StR 184/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (4th Criminal Senate) dismissed the application of a victim (auxiliary party) to replace their appointed attorney, upholding the status quo where the original appointment by the court of first instance remains in force for the revision proceedings. The dispute concerned the procedural rights of a victim in criminal proceedings to demand a change in their legal representative, with the applicant arguing solely based on a personal preference for a specific colleague. The court ruled that the appointment of an attorney for a victim persists until the final conclusion of the proceedings and extends to the appellate stage; a substitution of the attorney is permissible only for "important grounds" via the analogy to § 143 of the Code of Criminal Procedure, a threshold not met by a mere wish for a different representation.

Legislator-Regeste

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§ 143 StPO; Substitution of a court-appointed auxiliary party attorney in revision proceedings requiring an "important ground" under § 143 StPO: Der Antrag der Nebenklägerin Kl. , ihr anstelle von Rechtsanwältin Ku. aus K. Rechtsanwältin B. aus N. als Beistand beizuordnen, wird zurückgewiesen.

Schlagwörter

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Bestellung eines Vertreters Austauschbefugnis strafrechtliches Revisionsverfahren gesetzliche Vertretung Opfereigenschaft Verfahrensrechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Wechsel in der Person des Beistands

[TENOR]

Der Antrag der Nebenklägerin Kl. , ihr anstelle von Rechtsanwältin Ku. aus K. Rechtsanwältin B. aus N. als Beistand beizuordnen, wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Der Antrag bleibt ohne Erfolg. Die Beistandsbestellung durch das erstinstanzliche Gericht wirkt bis zur rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens fort und erstreckt sich somit auch auf die Revisionsinstanz. Ein Wechsel in der Person des Beistands durch Rücknahme der ursprünglichen Beiordnung und Bestellung eines neuen Beistands kommt nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes in entsprechender Anwendung des § 143 StPO in Betracht (BGH, Beschlüsse vom 15. März 2001 - 3 StR 63/01 und vom 24. Juni 2010 - 3 StR 156/10, NStZ 2010, 714; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 61. Aufl., § 397a Rn. 16 mwN). Die Nebenklägerin hat jedoch nichts dazu vorgetragen, was den Wechsel in der Person des Beistands rechtfertigen könnte. Dass die Nebenklägerin „wünscht, von der Kollegin B. vertreten zu werden“, reicht hierfür nicht aus.

Sost-Scheible