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5 StR 243/19 ECLI:DE:BGH:2019:110919B5STR243.19.0 KI-generiert

Disjunctive finding between aggravated gang robbery and habitual computer fraud for systematic ATM manipulation

Geschäftsnummer 5 StR 243/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) rejected the defendant's revision as unfounded, thereby upholding the Hamburg Regional Court's conviction and sentence, with the sole modification that the defendant's liability for the confiscation of value substitute in the amount of €7,582 is joint and several. The case involved a dispute over the legality of a disjunctive finding (Wahlfeststellung) where the defendant was convicted of either aggravated robbery in a gang or habitual and gang-based computer fraud for systematically emptying automated teller machines through unauthorized interference with programming or mechanical manipulation. The court confirmed that such a disjunctive finding between these two offenses presents no legal concerns in cases characterized by the systematic draining of cash machines via manipulation of program flow or mechanical tampering, applying § 244a(1) in conjunction with § 243(1) sentence 2 no. 3 StGB and § 263a(2) in conjunction with § 263(5) StGB.

Legislator-Regeste

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§ 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB, § 263 Abs. 5 StGB; Disjunctive finding between aggravated gang robbery and habitual computer fraud for systematic ATM manipulation: Die Wahlfeststellung zwischen schweren Bandendiebstahls (§ 244a Abs. 1 i.V.m. § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB) und gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs (§ 263a Abs. 2, § 263 Abs. 5 StGB) begegnet jedenfalls in Fällen wie den vorliegenden - systematisches Leerspielen von Geldautomaten durch unbefugtes Einwirken auf den Programmablauf oder mechanische Manipulation - keinen rechtlichen Bedenken.

Schlagwörter

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Raub qualifizierter Betrug Betrug Solidarhaftung E-Justice Datendiebstahl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Wahlfeststellung zwischen schwerem Bandendiebstahl und gewerbs- und bandenmäßigem Computerbetrug

[TENOR]

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 14. Dezember 2018 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass der Angeklagte hinsichtlich der Einziehung von Wertersatz in Höhe von 7.582 Euro gesamtschuldnerisch haftet.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Die Wahlfeststellung zwischen schweren Bandendiebstahls (§ 244a Abs. 1 i.V.m. § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB) und gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs (§ 263a Abs. 2, § 263 Abs. 5 StGB) begegnet jedenfalls in Fällen wie den vorliegenden - systematisches Leerspielen von Geldautomaten durch unbefugtes Einwirken auf den Programmablauf oder mechanische Manipulation - keinen rechtlichen Bedenken.

Mutzbauer

Schneider

Berger

Mosbacher

Hoch