Insolvency-related suspension of appellate proceedings and classification of litigation costs as estate liabilities
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the opponent’s objection to the determination of the amount in dispute, upholding the prior order. The dispute concerned the calculation of the value of the matter for court and attorney fees in a legal complaint proceeding that had been suspended from June 1, 2014, due to the opening of insolvency proceedings. The court held that there was no occasion to separately determine the amount in dispute for the periods before and after the resumption of the proceedings because the recoverable fees had already accrued prior to the insolvency opening. Consequently, the fees payable by the applicant are to be treated uniformly as estate liabilities, rendering unnecessary a decision on whether the value should be reduced based on the expected insolvency quota under §§ 182, 185 InsO, § 5 GVG, or § 3 ZPO.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 185 Satz 3 InsO, § 3 ZPO; Insolvency-related suspension of appellate proceedings and classification of litigation costs as estate liabilities: Die vom Antragsteller aufgeworfene Frage, ob der Gegenstandswert für den Zeitraum nach Aufnahme gemäß § 182 und § 185 Satz 3 InsO oder zumindest nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GVG und § 3 ZPO entsprechend der zu erwartenden Insolvenzquote zu reduzieren ist, bedarf deshalb keiner Entscheidung.
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KI-generiertVolltext
(Festsetzung des Gegenstandswerts bei insolvenzbedingter Unterbrechung des Rechtsbeschwerdeverfahrens)
[TENOR]
Die Gegenvorstellung des Antragstellers gegen die Festsetzung des Gegenstandswertes im Beschluss vom 21. März 2019 wird zurückgewiesen.
[GRUENDE]
Für eine separate Festsetzung des Gegenstandswerts für die Zeiträume vor und nach der Aufnahme des mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Juni 2014 unterbrochenen Rechtsbeschwerdeverfahrens besteht kein Anlass.
Die erstattungsfähigen Gerichts- und Anwaltsgebühren sind bereits vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden. Der dafür anzusetzende Wert ist auch für die vom Antragsteller zu erstattenden Kosten maßgeblich. Diese sind einheitlich als Masseverbindlichkeit zu behandeln (vgl. BGH, Beschluss vom 28. Juni 2016 - II ZR 364/13, MDR 2016, 1172 Rn. 9 f.).
Die vom Antragsteller aufgeworfene Frage, ob der Gegenstandswert für den Zeitraum nach Aufnahme gemäß § 182 und § 185 Satz 3 InsO oder zumindest nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GVG und § 3 ZPO entsprechend der zu erwartenden Insolvenzquote zu reduzieren ist, bedarf deshalb keiner Entscheidung.
Limperg
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