Ideal concurrence vs. absorption of property damage concurrent with aggravated theft offenses
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (First Criminal Senate) confirmed, via a consensus ruling, that concurrent property damage committed during a completed serious robbery by an organized gang or a completed burglary into a dwelling is always subsumed under the principle of ideal concurrence (Tateinheit) rather than being absorbed by the principal theft offense through legal unity (Konsumtion). This decision resolved a preliminary question posed by the Second Criminal Senate regarding the proper handling of concurrent charges under § 303 Abs. 1 StGB when perpetrated alongside offenses under §§ 244a, 244, or 243 StGB. The court ruled that the property damage does not recede behind the theft in a way that prevents its independent assessment, thereby aligning with prior non-tenable reasoning from earlier judgments and clarifying the procedural mechanism for merging these offenses under § 52 Abs. 1 StGB.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 303 Abs. 1 StGB, § 52 Abs. 1 StGB; Ideal concurrence vs. absorption of property damage concurrent with aggravated theft offenses: Er hat daher bei den anderen Strafsenaten angefragt, ob der beabsichtigten Entscheidung Rechtsprechung der anderen Strafsenate entgegensteht und ob gegebenenfalls an dieser festgehalten wird.
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KI-generiertVolltext
(Beantwortung der Anfrage des 2. Strafsenats vom 6. März 2018, 2 StR 481/17: Konkurrenzen bei schwerem Bandendiebstahl oder Wohnungseinbruchdiebstahl und zugleich begangener Sachbeschädigung)
[TENOR]
Der Senat stimmt der Auffassung des anfragenden Senats zu, dass bei (vollendetem) schwerem Bandendiebstahl oder (vollendetem) Wohnungseinbruchdiebstahl eine zugleich begangene Sachbeschädigung stets im Verhältnis der Tateinheit steht und nicht im Wege der Gesetzeseinheit in Form der Konsumtion zurücktritt.
[GRUENDE]
Der 2. Strafsenat beabsichtigt zu entscheiden:
„Bei (vollendetem) schwerem Bandendiebstahl (§ 244a Abs. 1, § 244 Abs. 1 Nr. 3, § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Var. 1 StGB) oder (vollendetem) Wohnungseinbruchdiebstahl (§ 244 Abs. 1 Nr. 3 Var. 1 StGB) steht eine zugleich begangene Sachbeschädigung (§ 303 Abs. 1 StGB) stets im Verhältnis der Tateinheit (§ 52 Abs. 1 StGB); sie tritt nicht im Wege der Gesetzeseinheit in Form der Konsumtion hinter den schweren Bandendiebstahl oder den Wohnungseinbruchdiebstahl zurück.“
Er hat daher bei den anderen Strafsenaten angefragt, ob der beabsichtigten Entscheidung Rechtsprechung der anderen Strafsenate entgegensteht und ob gegebenenfalls an dieser festgehalten wird.
Der Senat stimmt der Rechtsauffassung des 2. Strafsenats zu. Dem liegen insbesondere die Überlegungen zugrunde, die er bereits - jeweils nicht tragend - in seinem Urteil vom 7. August 2001 (1 StR 470/00, NJW 2002, 150 ff.) und seinem Beschluss vom 21. August 2013 (1 StR 332/13, NStZ 2014, 40) dargelegt hat und auf deren Gründe Bezug genommen wird. An etwaiger entgegenstehender Rechtsprechung hält der Senat nicht fest.
Raum
Jäger
Bellay
Cirener
Pernice