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2 StR 37/22 ECLI:DE:BGH:2023:140923B2STR37.22.1 KI-generiert

Offset of criminal sentence for unconstitutional procedural delay in appellate review

Geschäftsnummer 2 StR 37/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the conviction and sentence imposed by the Frankfurt Regional Court, but ordered that three months of the custodial sentence be considered served due to constitutionally impermissible procedural delay. The dispute concerned a criminal appeal challenging the prior instance's judgment, where the defendant argued that significant delays in the appellate proceedings violated his right to a hearing within a reasonable time. The decisive legal basis was the doctrine of "rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung" (rule-of-law-violating procedural delay) in the second-instance proceedings, which mandates a specific reduction in the unserved portion of the criminal sentence to compensate for the violation, while the substantive procedural objections raised by the defendant were found to be legally unfounded.

Legislator-Regeste

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Offset of criminal sentence for unconstitutional procedural delay in appellate review: Die Verfahrensrügen sind auch aus den Gründen der Antragsschrift des Generalbundesanwalts zur Revision des Mitangeklagten K. B. , die dem Verteidiger des Angeklagten bekannt waren, unbegründet.

Schlagwörter

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Verfahrensverzögerungen Verletzung von Verfahrensrechten Strafurteil Rechtsstaat Überprüfung der Strafzumessung Strafminderung
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 13. Juli 2021 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass wegen rechtsstaatswidriger Verfahrensverzögerung im Rechtsmittelverfahren drei Monate der verhängten Freiheitsstrafe als vollstreckt gelten.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels und die den Nebenklägern im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Die Verfahrensrügen sind auch aus den Gründen der Antragsschrift des Generalbundesanwalts zur Revision des Mitangeklagten K. B. , die dem Verteidiger des Angeklagten bekannt waren, unbegründet.

Krehl

Eschelbach

Zeng

Meyberg

Grube