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VII ZB 69/21 ECLI:DE:BGH:2023:160823BVIIZB69.21.0 KI-generiert

Determination of legal complaint fee base value for enforcement of default judgments under § 33 RVG

Geschäftsnummer VII ZB 69/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH), 7th Civil Senate, set the value of the subject matter for the lawyer's activity in the legal complaint (Rechtsbeschwerde) proceedings at up to €1,500. The dispute involved a legal complaint against the non-enactment of two default judgments issued by a local court, which had established a principal claim of €745 plus €467 in recoverable costs against the respondent. The court relied on § 33 of the Lawyers' Remuneration Act (RVG), which mandates that a single judge determine the value of the subject matter when fees cannot be calculated based on the court fee value, applying the fee stage for values up to €1,500 to cover the intended enforcement of the titled claims and associated costs.

Legislator-Regeste

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§ 33 Abs. 1 RVG; Determination of legal complaint fee base value for enforcement of default judgments under § 33 RVG: Über einen Antrag nach § 33 Abs. 1 RVG, den Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit festzusetzen, wenn sich die Gebühren in einem gerichtlichen Verfahren - wie hier - nicht nach dem für die Gerichtsgebühren maßgebenden Wert berechnen oder es an einem solchen Wert fehlt, ist gemäß § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG auch beim Bundesgerichtshof durch den Einzelrichter zu entscheiden (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 9. August 2021 - GSZ 1/20, NJW 2021, 3191).

Schlagwörter

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Anwaltskosten Streitwert Zivilurteil Vollstreckungsentscheid Sachlicher Geltungsbereich Verzug

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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2 C 1146/19
Mai 2020 - jeweils 2 C 1146/19 - titulierten Hauptforderung von 745 € nebst durch den amtsgerichtlichen Kostenfestsetzungsbeschluss vom 27.
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Volltext

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf bis 1.500 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Über einen Antrag nach § 33 Abs. 1 RVG, den Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit festzusetzen, wenn sich die Gebühren in einem gerichtlichen Verfahren - wie hier - nicht nach dem für die Gerichtsgebühren maßgebenden Wert berechnen oder es an einem solchen Wert fehlt, ist gemäß § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG auch beim Bundesgerichtshof durch den Einzelrichter zu entscheiden (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 9. August 2021 - GSZ 1/20, NJW 2021, 3191).

II. Die Antragstellerin beabsichtigt die Vollstreckung der durch zwei Versäumnisurteile des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) vom 8. Januar 2020 sowie vom 4. Mai 2020 - jeweils 2 C 1146/19 - titulierten Hauptforderung von 745 € nebst durch den amtsgerichtlichen Kostenfestsetzungsbeschluss vom 27. August 2020 - gl. Az. - festgesetzter zu erstattender Kosten von 467 € gegen den Antragsgegner. Hieraus ergibt sich ein Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit für das Rechtsbeschwerdeverfahren nach der Gebührenstufe bis 1500 €.

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