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VIa ZR 661/21 ECLI:DE:BGH:2023:080823BVIAZR661.21.0 KI-generiert

Leave for Revision in Civil Liability: Prerequisites for Fundamentally Significant or Uniform Legal Application under § 543(2) ZPO

Geschäftsnummer VIa ZR 661/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Civil Procedure partially admitted the plaintiff's non-admission complaint, granting leave for revision limited to the appellate court's dismissal of the claim exceeding 26,589.52 euros plus interest, while rejecting the complaint in all other respects; consequently, the lower court's decision remains binding for the undisputed portion of the claim, and the plaintiff bears the procedural costs of the unsuccessful part. The dispute concerned a civil liability matter where the plaintiff challenged the appellate court's rejection of her claim on the merits, with the case being reviewed for grounds of fundamental significance or legal development. The decisive legal basis comprised § 543(2) sentence 1 German Code of Civil Procedure, which establishes that leave for revision is granted only if the case has fundamental significance, requires the development of law, or ensures uniform legal application, and § 544(6) sentence 2 half-sentence 2 German Code of Civil Procedure, which permits omitting a detailed justification if such reasoning would not contribute to clarifying the prerequisites for admission.

Legislator-Regeste

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§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Leave for Revision in Civil Liability: Prerequisites for Fundamentally Significant or Uniform Legal Application under § 543(2) ZPO: Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens, soweit es ohne Erfolg geblieben ist. Insoweit beträgt der Wert des Beschwerdegegenstands für die Gerichtskosten bis 35.000 € und für die außergerichtlichen Kosten bis 65.000 € mit der Maßgabe, dass letztere im Verhältnis zur Beklagten nur in Höhe von 56 % anzusetzen sind (§ 97 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH Beschluss vom 17. Dezember 2003 - V ZR 343/02, NJW 2004, 1048 f.).

Schlagwörter

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Zivilprozessordnung prozessuale Revision Teilhaftung Streitgegenstand Revisionsgrund Rückzug der Zivilklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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V ZR 343/02
Dezember 2003 - V ZR 343/02, NJW 2004, 1048 f.).
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Volltext

Auf die Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin wird unter deren Zurückweisung im Übrigen die Revision gegen das Urteil des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 11. November 2021 zugelassen mit Ausnahme der Zurückweisung der Berufung betreffend den Zahlungsantrag in einer 26.589,52 € nebst Zinsen übersteigenden Höhe.

Im Umfang der Zurückweisung hat die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung noch erfordern die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens, soweit es ohne Erfolg geblieben ist. Insoweit beträgt der Wert des Beschwerdegegenstands für die Gerichtskosten bis 35.000 € und für die außergerichtlichen Kosten bis 65.000 € mit der Maßgabe, dass letztere im Verhältnis zur Beklagten nur in Höhe von 56 % anzusetzen sind (§ 97 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH Beschluss vom 17. Dezember 2003 - V ZR 343/02, NJW 2004, 1048 f.).

Menges

Götz

Rensen

Wille

Vogt-Beheim