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IX ZB 46/19 ECLI:DE:BGH:2020:130720BIXZB46.19.0 KI-generiert

Insolvency appeal: Inadmissibility of legal complaint against Oberlandesgericht dismissal due to lack of statutory remedy

Geschäftsnummer IX ZB 46/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the debtor's legal complaint as inadmissible, ruling in favor of the procedural position that no further appeal lay against the lower court's decision; consequently, the Oberlandesgericht's prior order stands. The dispute arose in insolvency proceedings where the debtor attempted to appeal a decision by an Oberlandesgericht that had rejected his earlier complaint as inadmissible, despite the Oberlandesgericht not being the competent appellate court for such matters. The BGH held that because the specific lower court body was neither the court for complaints nor for legal complaints under the Insolvency Code, no statutory remedy—including a legal complaint under § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO or any other appeal—was available, mandating dismissal under § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO.

Legislator-Regeste

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§ 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO; Insolvency appeal: Inadmissibility of legal complaint against Oberlandesgericht dismissal due to lack of statutory remedy: The dispute arose in insolvency proceedings where the debtor attempted to appeal a decision by an Oberlandesgericht that had rejected his earlier complaint as inadmissible, despite the Oberlandesgericht not being the competent appellate court for such matters. The BGH held that because the specific lower court body was neither the court for complaints nor for legal complaints under the Insolvency Code, no statutory remedy—including a legal complaint under § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO or any other appeal—was available, mandating dismissal under § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO.

Schlagwörter

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Zahlungsunfähigkeit Beschwerdelegitimation Streitgegenstand prozessleitende Verfügungen E-Justice Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO

Procedural rule applied to dismiss the legal complaint as inadmissible because no statutory remedy lay against the lower court's decision.

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Volltext

Insolvenzverfahren: Rechtsmittel gegen einen Verwerfungsbeschluss eines Oberlandesgerichts

[TENOR]

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 8. März 2019 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Eingabe des Schuldners ist als Rechtsbeschwerde gegen den im Tenor genannten Beschluss des Oberlandesgerichts auszulegen. Dem Vorbringen des Schuldners kann entnommen werden, dass er eine Überprüfung der Entscheidung begehrt und damit die beim Oberlandesgericht angebrachten Anträge, die sein Insolvenzverfahren betreffen, weiterverfolgen, insbesondere die Aufhebung des Insolvenzbeschlags und eine sofortige Restschuldbefreiung erreichen will.

Gegen den Beschluss, mit dem das Oberlandesgericht, das in dem Insolvenzverfahren weder Beschwerde- noch Rechtsbeschwerdegericht ist, die Beschwerde des Schuldners als unzulässig verworfen hat, ist weder die Rechtsbeschwerde (§ 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO) noch ein anderes Rechtsmittel statthaft. Die Rechtsbeschwerde ist daher nach § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen.

Soweit der Schuldner die Erteilung von Weisungen an das Insolvenzgericht, den Verwalter und an Drittschuldner begehrt, ist er bereits darauf hingewiesen worden, dass es dem Bundesgerichtshof verwehrt ist, außerhalb der gesetzlich bestimmten Verfahrensregeln auf die Abwicklung seines Insolvenzverfahrens Einfluss zu nehmen.

Grupp

Gehrlein

Lohmann

Möhring

Schultz