Criminal procedure: Classification of witness hearing request as evidentiary inquiry versus formal evidentiary motion under § 244 StPO
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice, 5th Criminal Senate, dismissed the appeals of the defendants as unfounded, upholding the judgment of the Dresden Regional Court from December 12, 2022, and ordering each appellant to bear the costs of their respective legal remedies. The dispute concerned a procedural objection by one defendant, who challenged the rejection of a request to hear a specific witness, arguing that it constituted a formal evidentiary motion that could only be denied under strict procedural rules. The Court ruled that the objection was meritless because the lower court correctly characterized the request as a mere evidentiary inquiry motion rather than a formal evidentiary application, thereby correctly determining that its discretionary duty to investigate the facts under § 244(2) of the Code of Criminal Procedure did not mandate compliance with the request.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 244 Abs. 3 Satz 3 StPO, § 244 Abs. 2 StPO; Criminal procedure: Classification of witness hearing request as evidentiary inquiry versus formal evidentiary motion under § 244 StPO: Soweit die Revision des Angeklagten J. mit einer Verfahrensrüge geltend macht, dass ein in der Hauptverhandlung gestellter Antrag auf Einvernahme des Zeugen M. als Beweisantrag nur nach Maßgabe des § 244 Abs. 3 Satz 3 StPO hätte abgelehnt werden dürfen, ist diese Beanstandung jedenfalls unbegründet. Die Strafkammer ist zutreffend von einem bloßen Beweisermittlungsantrag ausgegangen, dem nachzukommen ihre Aufklärungspflicht (§ 244 Abs. 2 StPO) nicht gebot.
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KI-generiertVolltext
Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Dresden vom 12. Dezember 2022 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.
Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:
Soweit die Revision des Angeklagten J. mit einer Verfahrensrüge geltend macht, dass ein in der Hauptverhandlung gestellter Antrag auf Einvernahme des Zeugen M. als Beweisantrag nur nach Maßgabe des § 244 Abs. 3 Satz 3 StPO hätte abgelehnt werden dürfen, ist diese Beanstandung jedenfalls unbegründet. Die Strafkammer ist zutreffend von einem bloßen Beweisermittlungsantrag ausgegangen, dem nachzukommen ihre Aufklärungspflicht (§ 244 Abs. 2 StPO) nicht gebot.
Cirener
Gericke
Mosbacher
Köhler
Werner