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5 StR 96/23 ECLI:DE:BGH:2023:190723B5STR96.23.0 KI-generiert

Criminal appeal review of lower court’s evidentiary reasoning where main hearing testimony on specific count was omitted from judgment.

Geschäftsnummer 5 StR 96/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) 5th Criminal Senate dismissed the appeals of the defendants as unfounded, upholding the conviction and sentence imposed by the Regional Court of Görlitz. The case involved a criminal trial where the defendants challenged the lower court's judgment, but the appellate court found no legal error to the defendants' detriment after reviewing the grounds of appeal. The court noted that although the lower court failed to specify whether the defendants had personally addressed the facts of a specific count (Tat II.1) during the main hearing—a procedural transparency issue—the clear and dense evidentiary record sufficiently justified the court's formation of conviction, rendering the omission immaterial. The defendants were ordered to bear the costs of their respective appeals.

Legislator-Regeste

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Criminal appeal review of lower court’s evidentiary reasoning where main hearing testimony on specific count was omitted from judgment: Zwar teilt die Strafkammer nicht mit, ob sich der Angeklagte zu Tat II.1 der Urteilsgründe in der Hauptverhandlung zur Sache eingelassen hat (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 12. Dezember 2019 – 5 StR 444/19, NStZ 2020, 625). Angesichts der klaren und dichten Beweislage belegen die Urteilsgründe hier ausnahmsweise dennoch, dass sich das Landgericht eine tragfähige Grundlage für seine Überzeugungsbildung verschafft hat.

Schlagwörter

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Beweisverhandlung Strafurteil Verfahrensüberprüfung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids stichhaltige Gründe Ausschluss eines Zeugen

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Görlitz vom 15. November 2022 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Zwar teilt die Strafkammer nicht mit, ob sich der Angeklagte zu Tat II.1 der Urteilsgründe in der Hauptverhandlung zur Sache eingelassen hat (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 12. Dezember 2019 – 5 StR 444/19, NStZ 2020, 625). Angesichts der klaren und dichten Beweislage belegen die Urteilsgründe hier ausnahmsweise dennoch, dass sich das Landgericht eine tragfähige Grundlage für seine Überzeugungsbildung verschafft hat.

Cirener

Gericke

Mosbacher

Resch

Werner