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RiZ (R) 1/19, RiZ (R) 2/19 ECLI:DE:BGH:2023:040723BRIZ.R.1.19.0 KI-generiert

Rejection of judicial negligence complaint where panel considered but deemed arguments non-decisive without explicit reference in judgment

Geschäftsnummer RiZ (R) 1/19, RiZ (R) 2/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The federal court dismissed the applicant's complaint for lack of consideration (Anhörungsrüge) and ordered it to be borne by the applicant, effectively upholding the underlying judgment of May 16, 2023. The applicant challenged the procedural fairness of a disciplinary decision concerning professional judges, arguing that specific arguments presented before and during the oral hearing were ignored by the panel. The court held the complaint unfounded under § 152a Abs. 4 Satz 2 VwGO in conjunction with § 80 Abs. 1 Satz 1 DRiG, ruling that the panel had considered the cited submissions but did not deem them decisive or weighty, and that judges are not required to explicitly address every single point of party submissions in their reasoning.

Legislator-Regeste

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§ 152a Abs. 4 Satz 2 VwGO, § 152a VwGO, § 321a ZPO; Rejection of judicial negligence complaint where panel considered but deemed arguments non-decisive without explicit reference in judgment: Von einer weiteren Begründung wird abgesehen; die Gerichte sind nicht verpflichtet, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden. Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 152a VwGO, § 321a ZPO (vgl. BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).

Schlagwörter

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disziplinarische Entlassung Parteianhörung substantiierte Begründung prozessleitende Verfügungen Abwesenheitsurteil Fragepflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die am 12. Juni 2023 beim Bundesgerichtshof eingegangene Anhörungsrüge des Antragstellers gegen das Senatsurteil vom 16. Mai 2023 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Die Anhörungsrüge ist unbegründet (§ 152a Abs. 4 Satz 2 VwGO i.V.m. § 80 Abs. 1 Satz 1 DRiG). Der Senat hat das als übergangen gerügte Vorbringen des Antragstellers, soweit er es vor und in der mündlichen Verhandlung vorgetragen hat, berücksichtigt, aber nicht als entscheidungserheblich oder nicht für durchgreifend erachtet.

Von einer weiteren Begründung wird abgesehen; die Gerichte sind nicht verpflichtet, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden. Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 152a VwGO, § 321a ZPO (vgl. BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).

Pamp

Harsdorf-Gebhardt

Dr. Menges

Dr. von der Weiden

Dr. Eppelt