Inadmissibility of EncroChat admissibility and evidentiary challenges due to failure to cite underlying judicial decisions and specific witness testimony
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the judgment of the Berlin Regional Court and ordering the defendant to bear the legal costs. The dispute centered on criminal proceedings where the defense challenged the admissibility and evidentiary basis of "EncroChat" data, alleging a violation of the principle of oral argumentation under § 261 StPO and an insufficient investigation into the data's acquisition by the trial court. The Court determined that both the admissibility objection and the investigation complaint were inadmissible because the defense failed to cite the specific underlying judicial decisions, European Investigation Orders, and Federal Criminal Police Office memoranda contained in the case file, nor did they demonstrate what specific testimony from officials would have proven alleged jurisdictional misconduct ("Befugnis-Shopping"), rendering the claims unsubstantiated and procedurally defective.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 261 StPO; Inadmissibility of EncroChat admissibility and evidentiary challenges due to failure to cite underlying judicial decisions and specific witness testimony: The dispute centered on criminal proceedings where the defense challenged the admissibility and evidentiary basis of "EncroChat" data, alleging a violation of the principle of oral argumentation under § 261 StPO and an insufficient investigation into the data's acquisition by the trial court. The Court determined that both the admissibility objection and the investigation complaint were inadmissible because the defense failed to cite the specific underlying judicial decisions, European Investigation Orders, and Federal Criminal Police Office memoranda contained in the case file, nor did they demonstrate what specific testimony from officials would have proven alleged jurisdictional misconduct ("Befugnis-Shopping"), rendering the claims unsubstantiated and procedurally defective.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin I vom 1. Juli 2025 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Die Rüge einer Verletzung des § 261 StPO wegen der Verwertung der EncroChat-Daten ist aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts genannten Gründen unzulässig, weil es am Vortrag der Gerichtsbeschlüsse und der ihnen zugrundeliegenden Anträge der Staatsanwaltschaft aus Frankreich, der Europäischen Ermittlungsanordnungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der zahlreichen Vermerke des Bundeskriminalamts fehlt. Soweit der Verteidiger hierzu ausgeführt hat, er habe diese Urkunden nicht vortragen können, weil sie sich (nur) in der vom Landgericht nicht beigezogenen Akte eines Parallelverfahrens befänden, trifft dies nicht zu. Die Unterlagen sind vielmehr auch Bestandteil der Akten dieses Verfahrens. Soweit gegebenenfalls einzelne Urkunden nicht Bestandteil dieses Verfahrens gewesen sein sollten, hätte es des Vortrags bedurft, was die Verteidigung unternommen hat, um innerhalb der Revisionsbegründungsfrist an diese Unterlagen zu gelangen (st. Rspr.; vgl. dazu etwa BGH, Beschlüsse vom 19. Januar 2021 - 5 StR 401/20, NStZ 2021, 434; vom 29. Juni 2006 - 4 StR 146/06 Rn. 4).
Aus dem gleichen Grund erweist sich auch die Aufklärungsrüge, mit der beanstandet wird, das Landgericht habe die Umstände der Gewinnung der EncroChat-Daten nicht genügend aufgeklärt, als unzulässig. Dies betrifft nicht nur die gerügte unterlassene Aktenbeiziehung und Erhebung von Urkundsbeweisen, sondern auch die unterlassenen Zeugenvernehmungen. Denn in den jeweiligen Anträgen auf Vernehmung von BKA-Beamten und einer Richterin werden Urkunden in Bezug genommen, die die Revision nicht vorträgt. Zudem fehlt es an einem nachvollziehbaren Vortrag dazu, warum das Landgericht die Zeugen hätte vernehmen sollen. Denn aus den in den Anträgen vorgetragenen Sachverhalten ergeben sich die vermeintlichen bewussten Rechtsverletzungen nicht. Es ist damit nicht schlüssig vorgetragen, warum die Zeugen Umstände bekunden sollten, aus denen sich das von der Verteidigung behauptete „Befugnis-Shopping“ möglicherweise ergeben könnte. Es bleibt mithin unklar, was die Strafkammer zu der Beweiserhebung hätte drängen sollen, was wiederum die Unzulässigkeit der Aufklärungsrüge begründet.
Cirener
Gericke
Mosbacher
Resch
von Häfen