Impact of individual sentencing errors on aggregate penalty calculation in multi-offense proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (6th Criminal Senate) dismissed the defendant’s appeal as unfounded, upholding the lower court’s conviction and sentencing while imposing the costs of the proceedings on the appellant. The dispute concerned a sentencing error in a multi-offense case where the regional court incorrectly applied legally effective one-year imprisonment terms to four specific counts, rather than the correct statutory maximum of nine months for those offenses, despite the defendant having received 30 additional separate sentences. Although the appellate panel acknowledged the sentencing chamber’s legal error regarding the duration of the four specific custodial sentences, it concluded that the mistake did not impact the final aggregate punishment, as the inclusion of the 30 other substantial sentences would have resulted in the same total combined penalty even under the correct lower individual maxima.
Legislator-Regeste
KI-generiertImpact of individual sentencing errors on aggregate penalty calculation in multi-offense proceedings: Zwar ist die Strafkammer fehlerhaft davon ausgegangen, dass für die drei Taten „F31a-F31b“, F32 und F33 jeweils Freiheitsstrafen von einem Jahr in Rechtskraft erwachsen sind (UA S. 176). Der Senat schließt aber im Hinblick auf die weiteren 30 Strafen aus, dass sie zu einer niedrigeren Gesamtstrafe gelangt wäre, wenn sie die richtige Strafhöhe von jeweils neun Monaten (UA S. 166) berücksichtigt hätte.
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hof vom 24. Januar 2023 wird als unbegründet verworfen.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:
Zwar ist die Strafkammer fehlerhaft davon ausgegangen, dass für die drei Taten „F31a-F31b“, F32 und F33 jeweils Freiheitsstrafen von einem Jahr in Rechtskraft erwachsen sind (UA S. 176). Der Senat schließt aber im Hinblick auf die weiteren 30 Strafen aus, dass sie zu einer niedrigeren Gesamtstrafe gelangt wäre, wenn sie die richtige Strafhöhe von jeweils neun Monaten (UA S. 166) berücksichtigt hätte.
Feilcke
Tiemann
Wenske
von Schmettau
Arnoldi