Objection to court cost assessment: requirement to ground objection in cost law and rejection of unasserted hearing violation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) 4th Civil Senate dismissed the debtor's objection (Erinnerung) against the court's cost assessment dated April 25, 2023. The dispute concerned the procedural costs associated with a non-admission complaint (Nichtzulassungsbeschwerde) in a civil matter, where the debtor argued that the costs were improperly assessed. The court held that the objection was admissible but unfounded, finding no violation of the right to be heard and confirming that the court had correctly granted the debtor an opportunity to comment after their attorney withdrew the mandate before rejecting the complaint. The decisive legal basis was § 66 of the Court Costs Act (GKG), which governs objections to cost assessments, and the court upheld the cost calculation under item 1242 of the Annex 1 to § 3(2) GKG, ruling that no erroneous handling of the case facts justified a waiver of costs under § 21 GKG.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbs. 1 GKG, § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 3 Abs. 2 GKG; Objection to court cost assessment: requirement to ground objection in cost law and rejection of unasserted hearing violation: Die Erinnerung des Schuldners ist gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG statthaft und auch im Übrigen zulässig. Über die Erinnerung entscheidet gemäß § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbs. 1 GKG der Einzelrichter, nachdem die Kostenbeamtin nicht abgeholfen hat (Senatsbeschlüsse vom 9. September 2019 - IV ZR 241/18, juris Rn. 2; vom 19. März 2019 - IV ZR 30/18, juris Rn. 1).
Schlagwörter
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KI-generiertVolltext
Die Erinnerung des Schuldners gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs mit Kostenrechnung vom 25. April 2023, Kassenzeichen , wird zurückgewiesen.
[GRUENDE]
Die Erinnerung des Schuldners ist gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG statthaft und auch im Übrigen zulässig. Über die Erinnerung entscheidet gemäß § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbs. 1 GKG der Einzelrichter, nachdem die Kostenbeamtin nicht abgeholfen hat (Senatsbeschlüsse vom 9. September 2019 - IV ZR 241/18, juris Rn. 2; vom 19. März 2019 - IV ZR 30/18, juris Rn. 1).
Die Erinnerung ist jedoch unbegründet. Die Kostenrechnung ist nicht wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs des Schuldners zu verwerfen. Eine Erinnerung gegen den Kostenansatz kann nur auf eine Verletzung des Kostenrechts gestützt werden (Senatsbeschluss vom 9. September 2019 - IV ZR 241/18, juris Rn. 3). Eine Gehörsverletzung im Verfahren über den Kostenansatz macht der Schuldner nicht geltend. Auch eine Nichterhebung der Kosten gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG scheidet mangels fehlerhafter Sachbehandlung durch das Gericht aus. Der Senat hat dem Schuldner, nachdem dessen Rechtsanwalt das Mandat niedergelegt hatte, mit Schreiben vom 21. März 2023 Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, bevor er die Nichtzulassungsbeschwerde verworfen hat. Der Kostenansatz gemäß Nr. 1242 der Anlage 1 zu § 3 Abs. 2 GKG (Kostenverzeichnis) ist nicht zu beanstanden.
Rust