Admissibility of appellate review in enforcement and judge recusal proceedings absent express permission by the lower court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (I. Civil Senate) dismissed the debtor's appeal as inadmissible and rejected his application for the appointment of a legal aid lawyer, with costs imposed on the debtor. The case involved a debtor challenging a first-instance court order in the context of compulsory enforcement proceedings and a judge recusal request. The court held that an appeal to the Federal Court of Justice is not permissible against such first-instance orders unless explicitly admitted by the lower appellate court, which had not occurred here; consequently, the appeal was not admissible, and the pursuit of legal remedies was deemed hopeless, precluding the granting of legal aid. The decisive legal basis for this outcome is § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 and Nr. 2 ZPO in conjunction with § 577 Abs. 1 ZPO regarding the permissibility of appeals in enforcement and recusal matters, and § 78b Abs. 1 ZPO regarding the requirement of success prospects for legal aid.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 577 Abs. 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 78b Abs. 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Admissibility of appellate review in enforcement and judge recusal proceedings absent express permission by the lower court: Der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts zur Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens ist unbegründet, weil die Rechtsverfolgung mangels Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde aussichtslos erscheint (§ 78b Abs. 1 ZPO).
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KI-generiertVolltext
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Augsburg - 4. Zivilkammer - vom 12. Januar 2023 - 041 T 3447/22 - wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
I. Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 ZPO).
Gegen einen Beschluss in einem Zwangsvollstreckungsverfahren und in einem Verfahren auf Richterablehnung ist die Rechtsbeschwerde - mangels Zulässigkeit kraft gesetzlicher Bestimmung (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) - nur zulässig, wenn das Beschwerdegericht sie zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 18. Januar 2018 - I ZB 101/17, juris Rn. 4 mwN; Beschluss vom 23. März 2021 - I ZB 5/21, juris Rn. 2). Eine solche Zulassung ist hier nicht erfolgt. Die Entscheidung des Beschwerdegerichts, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 - I ZB 57/21, juris Rn. 2 mwN). Der Weg zu einer außerordentlichen (Rechts-)Beschwerde ist nicht eröffnet und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juni 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).
II. Der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts zur Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens ist unbegründet, weil die Rechtsverfolgung mangels Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde aussichtslos erscheint (§ 78b Abs. 1 ZPO).
III. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
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