Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
I ZB 19/23 ECLI:DE:BGH:2023:050423BIZB19.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of legal complaint against rejection of judicial recusal application and lack of representation by a Supreme Court attorney

Geschäftsnummer I ZB 19/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice (Ist Senate of Civil Law) dismissed the debtor’s legal complaint as inadmissible and ordered the debtor to bear the costs, leaving the lower court’s decision in force. The dispute arose from a proceeding where the debtor challenged a decision by the civil chamber concerning the rejection of an application for recusal (Ablehnungsgesuch). The court held that the legal complaint was statutorily unavailable because German law provides only for an immediate appeal against such decisions, and the lower court had not explicitly permitted a further appeal; additionally, the complaint was procedurally defective because it was not filed by a lawyer admitted to practice before the Federal Court of Justice.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 577 Abs. 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 46 Abs. 2 ZPO, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of legal complaint against rejection of judicial recusal application and lack of representation by a Supreme Court attorney: The dispute arose from a proceeding where the debtor challenged a decision by the civil chamber concerning the rejection of an application for recusal (Ablehnungsgesuch). The court held that the legal complaint was statutorily unavailable because German law provides only for an immediate appeal against such decisions, and the lower court had not explicitly permitted a further appeal; additionally, the complaint was procedurally defective because it was not filed by a lawyer admitted to practice before the Federal Court of Justice.

Schlagwörter

KI-generiert
Prozessrecht gesetzliche Vertretung verspätetes Ausstandsbegehren Zivilrechtsstreitigkeit fristlose Entlassung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
IX ZB 69/14
Oktober 2014 - IX ZB 69/14, juris Rn.
I ZB 101/17
Januar 2018 - I ZB 101/17, juris Rn.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
§ 97 Abs. 1 ZPO

Cited in the dispositive as the legal basis for imposing the costs of the proceedings on the debtor.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Bonn vom 7. November 2022 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 ZPO).

I. Gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist die Rechtsbeschwerde nur statthaft, wenn dies entweder im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist (Nr. 1) oder wenn sie vom Beschwerdegericht in dem angegriffenen Beschluss zugelassen wurde (Nr. 2). Beide Voraussetzungen liegen nicht vor. Das Gesetz sieht im Falle der Zurückweisung eines Ablehnungsgesuchs nur das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde vor (§ 46 Abs. 2 ZPO), trifft jedoch keine Regelung über eine spätere Rechtsbeschwerde. Die Rechtsbeschwerde ist deshalb nur zulässig, wenn sie vom Beschwerdegericht zugelassen wird (vgl. BGH, Beschluss vom 30. Oktober 2014 - IX ZB 69/14, juris Rn. 1), was im Streitfall nicht geschehen ist. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 18. Januar 2018 - I ZB 101/17, juris Rn. 4 mwN).

Die Rechtsbeschwerde ist überdies unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

Koch

Pohl

Schmaltz

Odörfer

Wille