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XII ZB 530/16 ECLI:DE:BGH:2018:180418BXIIZB530.16.0 KI-generiert

Mootness of legal record correction suit due to statutory abolition of same-sex marriage ban

Geschäftsnummer XII ZB 530/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) declared the legal record correction procedure in the main matter moot and free of court costs, effectively ending the litigation as the requested administrative action was performed during the appellate review. The dispute involved two male applicants who sought a judicial order compelling a German registry office to record their marriage, contracted in Denmark, as a full marriage rather than a same-sex civil partnership (Levergemeinschaft), after the lower courts had denied their petition based on the legal framework prevailing at that time. The case became moot following the entry into force of the German Act on the Right to Marry for Persons of the Same Sex on July 20, 2017, which removed the legal obstacles to marriage equality; consequently, the competent registry office subsequently re-registered the union as a marriage, rendering the continued judicial proceedings unnecessary.

Legislator-Regeste

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Mootness of legal record correction suit due to statutory abolition of same-sex marriage ban: Nachdem das Standesamt im Laufe des Rechtsbeschwerdeverfahrens die Ehe der Antragsteller in der gewünschten Weise nachbeurkundet hat, ist das Anweisungsverfahren damit in der Hauptsache erledigt (vgl. Senatsbeschluss vom 22. November 2017 - XII ZB 578/16 - FamRZ 2018, 198 Rn. 8).

Schlagwörter

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Eheregister eingetragene Partnerschaft Prozessrecht Streitgegenstand Petitionsrecht Zivilurteil

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Personenstandsverfahren: Erledigung des Anweisungsverfahrens bei Vornahme der begehrten Amtshandlung im Laufe des Rechtsbeschwerdeverfahrens

[TENOR]

Das Verfahren ist in der Hauptsache erledigt.

Das Verfahren der Rechtsbeschwerde ist gerichtskostenfrei; außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.

Wert: 5.000 €.

[GRUENDE]

Die dem männlichen Geschlecht angehörenden Antragsteller haben am 6. Dezember 2014 vor dem Standesamt Kopenhagen (Dänemark) die Ehe geschlossen und deren Nachbeurkundung beim Standesamt Neukölln von Berlin beantragt. Das Standesamt hat die in Dänemark geschlossene Ehe als Lebenspartnerschaft im Sinne des Art. 17 b Abs. 4 EGBGB nachbeurkundet. Den Antrag der Antragsteller, das Standesamt anzuweisen, ihre in Dänemark geschlossene Ehe als Ehe nachzubeurkunden, hat das Amtsgericht zurückgewiesen. Die dagegen gerichtete Beschwerde hat das Kammergericht zurückgewiesen. Hiergegen richtet sich die - vom Kammergericht zugelassene - Rechtsbeschwerde der Antragsteller. Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2787) hat das jetzt zuständige Standesamt des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin die Ehe antragsgemäß nachbeurkundet.

Nachdem das Standesamt im Laufe des Rechtsbeschwerdeverfahrens die Ehe der Antragsteller in der gewünschten Weise nachbeurkundet hat, ist das Anweisungsverfahren damit in der Hauptsache erledigt (vgl. Senatsbeschluss vom 22. November 2017 - XII ZB 578/16 - FamRZ 2018, 198 Rn. 8).

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