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VII ZB 67/18 ECLI:DE:BGH:2019:200319BVIIZB67.18.0 KI-generiert

Cost assessment in enforcement: admissibility of challenging prepayment requirement for service via legal appeal

Geschäftsnummer VII ZB 67/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the creditor's legal appeal, ordering that the appeal be rejected at her expense, thereby affirming the lower court's decision. The dispute arose in a civil enforcement proceeding where the creditor, acting as the debtor of costs, challenged the court's requirement to pay a prepayment of 3.50 EUR each for the service of the hearing invitation and the cost assessment order. The court held that the issue whether a cost assessment order under Section 788(2) of the Code of Civil Procedure may be conditional upon such prepayments was not properly raised for review, as the creditor had failed to challenge the prepayment demand via the specific legal remedy under Section 67(1), Section 17(1) sentence 2, and Section 1(5) of the Law on Court Costs. Consequently, the appellate court declined to provide a substantive justification, finding it would not contribute to the clarification of fundamental legal questions or the securing of uniform jurisprudence.

Legislator-Regeste

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§ 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 788 Abs. 2 ZPO, § 1 Abs. 5 GKG, § 577 Abs. 6 Nr. 3 ZPO; Cost assessment in enforcement: admissibility of challenging prepayment requirement for service via legal appeal: Im Übrigen wird von einer Begründung abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung von Rechtsfragen grundsätzlicher Bedeutung, zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung beizutragen (§ 577 Abs. 6 Nr. 3 ZPO).

Schlagwörter

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Vollstreckungskosten Kostenfestsetzung Zahlungsbefehl materielle Begründetheit Zivilrechtsstreitigkeit Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Zwangsvollstreckungsverfahren: Rechtsbeschwerde wegen Abhängigmachen des Erlasses eines Kostenfestsetzungbeschlusses von der Zahlung eines Vorschusses für Zustellungskosten

[TENOR]

Die Rechtsbeschwerde der Gläubigerin gegen den Beschluss der 19. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf vom 4. Dezember 2018 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.

Das Beschwerdegericht hat die Rechtsbeschwerde zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung nach § 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zugelassen, damit der Bundesgerichtshof die Frage klärt, ob der Erlass eines Kostenfestsetzungsbeschlusses nach § 788 Abs. 2 ZPO von der Zahlung eines Vorschusses von je 3,50 € für die Zustellung der Anhörung des Schuldners im Kostenfest-setzungsverfahren und des Kostenfestsetzungsbeschlusses abhängig gemacht werden darf.

Die Gläubigerin und Kostenschuldnerin hat die Vorschussanforderung nicht mit dem spezielleren Rechtsbehelf nach § 67 Abs. 1, § 17 Abs. 1 Satz 2, § 1 Abs. 5 GKG angegriffen mit der Folge, dass die aufgeworfene Frage im Beschwerdeverfahren nicht zu prüfen ist (vgl. BGH, Beschluss vom 7. September 2011 - VIII ZB 22/10 Rn. 9, NJW-RR 2012, 311).

Im Übrigen wird von einer Begründung abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung von Rechtsfragen grundsätzlicher Bedeutung, zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung beizutragen (§ 577 Abs. 6 Nr. 3 ZPO).

Gegenstandswert: 463,81 €

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