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XI ZB 2/19 ECLI:DE:BGH:2019:190219BXIZB2.19.0 KI-generiert

Admissibility of legal appeal against court cost assessments under GKG

Geschäftsnummer XI ZB 2/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the defendant’s appeal as inadmissible, thereby upholding the lower court’s rejection of the defendant's hearing complaint. The dispute centered on procedural admissibility in a matter concerning the determination of court costs, where the defendant had lodged an unsuccessful objection against a cost assessment issued by the Regional Court. The decisive legal basis for the dismissal is that appeals to a supreme federal court regarding decisions on the calculation of court costs are statutorily prohibited under § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG, rendering such a legal remedy generally impermissible in cost matters under § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO.

Legislator-Regeste

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§ 21 Abs. 1 Satz 3 GKG, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG; Admissibility of legal appeal against court cost assessments under GKG: The dispute centered on procedural admissibility in a matter concerning the determination of court costs, where the defendant had lodged an unsuccessful objection against a cost assessment issued by the Regional Court. The decisive legal basis for the dismissal is that appeals to a supreme federal court regarding decisions on the calculation of court costs are statutorily prohibited under § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG, rendering such a legal remedy generally impermissible in cost matters under § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO.

Schlagwörter

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Kostenfestsetzung Verfahrensrügen Streitgegenstand Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Normenkontrolle Kostenvorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 21 Abs. 1 Satz 3 GKG
Cited in the dispositive to justify the exemption from levying costs for the dismissed appeal.
§ 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO
Die Rechtsbeschwerde ist in Kostensachen allgemein unstatthaft und damit als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO), weil gegen Entscheidungen, die den Kostenansatz betreffen, eine Beschwerde an einen obersten Gerichtshof des Bundes nach § 66 Abs.
§ 66 Abs. 3 Satz 3 GKG
1 Satz 2 ZPO), weil gegen Entscheidungen, die den Kostenansatz betreffen, eine Beschwerde an einen obersten Gerichtshof des Bundes nach § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG nicht stattfindet.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 21 Abs. 1 Satz 3 GKG

Cited in the dispositive to justify the exemption from levying costs for the dismissed appeal.

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Volltext

Gerichtskosten: Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde gegen eine den Kostenansatz betreffende Entscheidung

[TENOR]

Das als "Anschlussrechtsbeschwerde" bezeichnete Rechtsmittel des Beklagten gegen den Beschluss der 4. Zivilkammer des Landgerichts Bückeburg vom 10. Januar 2019 wird als unzulässig verworfen.

Von der Erhebung von Kosten wird abgesehen (§ 21 Abs. 1 Satz 3 GKG).

[GRUENDE]

Das Rechtsmittel des Beklagten vom 16. Januar 2019 ist als Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Bückeburg vom 10. Januar 2019 aufzufassen, mit dem eine Gehörsrüge des Beklagten gegen einen Beschluss desselben Gerichts vom 20. Dezember 2018 zurückgewiesen worden ist, der eine erfolglose Kostenerinnerung des Beklagten betroffen hat. Diese Erinnerung hatte sich gegen eine Kostenrechnung des Landgerichts Bückeburg vom 16. Juli 2018 gerichtet.

Die Rechtsbeschwerde ist in Kostensachen allgemein unstatthaft und damit als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO), weil gegen Entscheidungen, die den Kostenansatz betreffen, eine Beschwerde an einen obersten Gerichtshof des Bundes nach § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG nicht stattfindet.

Ellenberger

Grüneberg

Maihold

Menges

Derstadt