Anhörungsrüge against dismissal of reinstatement application: failure to meet one-week filing deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Procedure rejected the appellant's motion for a hearing objection (Anhörungsrüge) as inadmissible and unfounded, leaving the prior dismissal of the application for reinstatement against the missed appeal deadline intact. The dispute arose from the appellant’s attempt to challenge the court's order rejecting his request to cure the expiration of the deadline to file an appeal against the Lower Regional Court of Memmingen’s judgment dated September 5, 2022; the appellate court determined that the objection failed because the one-week procedural limit under § 356a sentence 2 Code of Criminal Procedure was not met, and substantively because the lower panel neither disregarded the appellant’s arguments nor relied on procedural material without providing him an opportunity to be heard. The decisive legal basis included the strict adherence to the one-week deadline for filing an Anhörungsrüge under § 356a Code of Criminal Procedure, the principle that final judgments in the highest instance are not subject to extended reasoning duties, and the corresponding application of § 465 paragraph 1 Code of Criminal Procedure for the allocation of costs to the unsuccessful party.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 356a StPO, § 356a Satz 2 StPO, § 465 Abs. 1 StPO; Anhörungsrüge against dismissal of reinstatement application: failure to meet one-week filing deadline: Die Anhörungsrüge erweist sich bereits als unzulässig, denn es fehlt an der Einhaltung der Wochenfrist des § 356a Satz 2 StPO.
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KI-generiertVolltext
Die Anhörungsrüge des Verurteilten vom 16. Februar 2023 gegen den Senatsbeschluss vom 8. Februar 2023 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.
[GRUENDE]
1. Der Senat hat den Antrag des Verurteilten auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Einlegung der Revision gegen das Urteil des Landgerichts Memmingen vom 5. September 2022 mit Beschluss vom 8. Februar 2023 als unzulässig verworfen. Der Senatsbeschluss ist dem Verteidiger des Verurteilten am 14. Februar 2023 zugestellt worden. Mit Schriftsatz seines Verteidigers vom 16. Februar 2023, eingegangen beim Bundesgerichtshof am 7. März 2023, hat der Verurteilte hiergegen die Anhörungsrüge (§ 356a StPO) erhoben.
2. Die Anhörungsrüge erweist sich bereits als unzulässig, denn es fehlt an der Einhaltung der Wochenfrist des § 356a Satz 2 StPO.
3. Die Anhörungsrüge wäre auch unbegründet. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen. Dem Antrag des Generalbundesanwalts war nichts hinzuzufügen. Eine weitergehende Begründungspflicht für letztinstanzliche, mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr angreifbare Entscheidungen besteht nicht (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. Juli 2007 – 2 BvR 496/07 Rn. 15 und vom 30. Juni 2014 – 2 BvR 792/11, NJW 2014, 2563, 2564).
4. Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung des § 465 Abs. 1 StPO.
Bellay
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