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VIII ZR 45/17 ECLI:DE:BGH:2017:180717BVIIIZR45.17.0 KI-generiert

Scope of objections to court fee assessments in proceedings challenging fee calculations

Geschäftsnummer VIII ZR 45/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the defendant's objection to the court fee assessment, upholding the 292 EUR charge calculated based on a dispute value of 4,640.96 EUR. The dispute concerned a procedural challenge where the defendant filed an objection against a lower court decision, which the appellate court classified as a non-appealable application for permission to appeal (Nichtzulassungsbeschwerde) and subsequently rejected. The defendant’s subsequent objection to the associated court costs failed because, under the Court Fees Act (§ 66 GKG), an objection to a fee assessment (Erinnerung) permits only arguments directed specifically at the calculation of the fees themselves, rather than substantive challenges to the procedural characterization of the initial filing or the validity of the underlying dismissal. The decision was rendered by a single judge, and the objection procedure was declared fee-free.

Legislator-Regeste

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§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 1 Abs. 5 GKG, § 66 Abs. 8 Satz 1 GKG; Scope of objections to court fee assessments in proceedings challenging fee calculations: The dispute concerned a procedural challenge where the defendant filed an objection against a lower court decision, which the appellate court classified as a non-appealable application for permission to appeal (Nichtzulassungsbeschwerde) and subsequently rejected. The defendant’s subsequent objection to the associated court costs failed because, under the Court Fees Act (§ 66 GKG), an objection to a fee assessment (Erinnerung) permits only arguments directed specifically at the calculation of the fees themselves, rather than substantive challenges to the procedural characterization of the initial filing or the validity of the underlying dismissal. The decision was rendered by a single judge, and the objection procedure was declared fee-free.

Schlagwörter

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Gerichtsgebührenbemessung Auferlegung der Verfahrenskosten Gerichtskostenbefreiung Verweigerung einer Parteientschädigung Verfahrensrügen kantonale Gerichtsgebühr
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Volltext

Erinnerung gegen den Kostenansatz nach Verwerfung einer Nichtzulassungbeschwerde: Zulässige Einwendungen; Entscheidung des Einzelrichters

[TENOR] Die Erinnerung des Beklagten gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 30. März 2017 - Kostenrechnung mit Kassenzeichen 780017116754 - wird zurückgewiesen.

[GRUENDE] 1

1. Der Senat hat die Eingabe des Beklagten vom 10. Februar 2017, mit der er Einwendungen gegen den Beschluss der 10. Zivilkammer des Landgerichts Essen vom 12. Januar 2017 - 10 S 104/16 - erhoben hat, als Nichtzulassungsbeschwerde gewertet, weil es sich dabei um das gegen eine solche Entscheidung einzig statthafte, wenngleich im Streitfall nicht zulässige Rechtsmittel handelt. Der Senat hat die Nichtzulassungsbeschwerde sodann mit Beschluss vom 28. März 2017 verworfen. Mit Schreiben vom 19. Mai 2017 hat der Beklagte Einwendungen gegen den darauf erfolgten Kostenansatz erhoben. Er meint, er habe keine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.

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2. Die zulässige, insbesondere statthafte (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) Erinnerung hat keinen Erfolg. Über die Erinnerung entscheidet gemäß § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbs. 1, § 1 Abs. 5 GKG grundsätzlich der Einzelrichter, nachdem der Kostenbeamte dieser nicht abgeholfen hat.

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Im Verfahren der Erinnerung gegen den Kostenansatz können nur Einwendungen erhoben werden, die sich gegen den Kostenansatz selbst richten. Dieser setzt die durch die Verwerfung der Nichtzulassungsbeschwerde entstandenen Gerichtskosten im Hinblick auf den Streitwert von 4.640,96 € gemäß Nr. 1242 des Kostenverzeichnisses in Anlage 1 des GKG zu Recht mit 292 € an.

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3. Das Verfahren über die Erinnerung ist gebührenfrei (§ 66 Abs. 8 Satz 1 GKG).

Hoffmann