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IX ZA 23/22 ECLI:DE:BGH:2023:230223BIXZA23.22.0 KI-generiert

Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against court fee value determination and denial of legal aid for lack of success prospects

Geschäftsnummer IX ZA 23/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the applicants' request for legal aid for a legal appeal (Rechtsbeschwerde), ruling that the intended litigation lacked a sufficient prospect of success. The dispute concerned an attempt to challenge an appellate court order that had previously rejected a complaint against a lower court's determination of the value in dispute for court fee calculation purposes. The BGH determined that such a legal appeal was inadmissible because, under §§ 68 (1) sentence 5 and 66 (3) sentence 3 of the Court Costs Act (GKG), no appeal lies to the BGH against an order fixing the value for court fees, and no extraordinary or constitutional review pathway is available for such matters.

Legislator-Regeste

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§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 574 Abs. 1 ZPO, § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG, § 63 Abs. 2 GKG; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against court fee value determination and denial of legal aid for lack of success prospects: The dispute concerned an attempt to challenge an appellate court order that had previously rejected a complaint against a lower court's determination of the value in dispute for court fee calculation purposes. The BGH determined that such a legal appeal was inadmissible because, under §§ 68 (1) sentence 5 and 66 (3) sentence 3 of the Court Costs Act (GKG), no appeal lies to the BGH against an order fixing the value for court fees, and no extraordinary or constitutional review pathway is available for such matters.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Anwaltskosten Streitwert E-Justice Kostenberechnung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO
The main ground for the rejection of the request for legal aid because the intended legal pursuit did not offer a sufficient prospect of success.
§ 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO
Das als Rechtsbeschwerde auszulegende Rechtsmittel wäre auch bei Vertretung durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen.
§ 574 Abs. 1 ZPO
Mai 2022 zurückgewiesen hat, ist weder die Rechtsbeschwerde (§ 574 Abs. 1 ZPO) noch ein anderes Rechtsmittel statthaft.
§ 66 Abs. 3 Satz 3 GKG
1 Satz 5, § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG eine Beschwerde an den Bundesgerichtshof gegen einen Beschluss, durch den der Wert für die Gerichtsgebühren festgesetzt worden ist (§ 63 Abs.
§ 63 Abs. 2 GKG
3 Satz 3 GKG eine Beschwerde an den Bundesgerichtshof gegen einen Beschluss, durch den der Wert für die Gerichtsgebühren festgesetzt worden ist (§ 63 Abs. 2 GKG), nicht stattfindet.

Zitierte Rechtsprechung

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IX ZB 11/02
März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
BGHZ 150, 133
März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
BVerfGE 107, 395
März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO

The main ground for the rejection of the request for legal aid because the intended legal pursuit did not offer a sufficient prospect of success.

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Volltext

Der Antrag der Antragstellerinnen auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfahren der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 12. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 6. September 2022 wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfahren der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

Das als Rechtsbeschwerde auszulegende Rechtsmittel wäre auch bei Vertretung durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Gegen den im Tenor genannten Beschluss des Oberlandesgerichts, mit dem dieses die Beschwerde der Antragstellerinnen gegen die Festsetzung des Gebührenstreitwerts durch das Landgericht Stuttgart mit Beschluss vom 9. Mai 2022 zurückgewiesen hat, ist weder die Rechtsbeschwerde (§ 574 Abs. 1 ZPO) noch ein anderes Rechtsmittel statthaft. Die Rechtsbeschwerde ist unstatthaft, weil gemäß § 68 Abs. 1 Satz 5, § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG eine Beschwerde an den Bundesgerichtshof gegen einen Beschluss, durch den der Wert für die Gerichtsgebühren festgesetzt worden ist (§ 63 Abs. 2 GKG), nicht stattfindet. Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).

Schoppmeyer

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Schultz

Selbmann

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