Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
IX ZR 158/18 ECLI:DE:BGH:2020:050320BIXZR158.18.0 KI-generiert

Insolvency reversal of truck toll fees: classification of road usage as counter-performance in a § 142 InsO barter transaction

Geschäftsnummer IX ZR 158/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice dismissed the debtor-insolvency administrator’s complaint against the non-admission of revision, thereby upholding the Kammergericht’s judgment and rejecting the administrator’s restitution claim; the insolvency administrator (plaintiff) did not prevail. The dispute concerned the recoverability of toll fees paid by an insolvent transport company to the private operator of a truck toll system, with the administrator arguing that the payments were not part of a valid barter transaction and thus subject to insolvency reversal. The court held that the payments constituted a barter transaction under § 142 InsO (previous version), as the concession to use the roads served as the agreed consideration for the fees, citing prior BGH jurisprudence that such toll arrangements satisfy the requirements for a bargained-for exchange.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 142 InsO, § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO; Insolvency reversal of truck toll fees: classification of road usage as counter-performance in a § 142 InsO barter transaction: Die Rechtssache hat weder grundsätzliche Bedeutung, noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Schlagwörter

KI-generiert
Zahlungsunfähigkeit Zahlungsverkehr Straßenverkehr Strassenklassierung Revision eines Entscheids Konzession

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Rückgewährklage des Insolvenzverwalters nach Insolvenzanfechtung: Anfechtbarkeit der Entgeltzahlungen eines insolventen Transportunternehmens an den Betreiber des Lkw-Mautsystems

[TENOR]

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 14. Zivilsenats des Kammergerichts vom 17. April 2018 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

Der Kläger trägt auch die Kosten der Streithelferin der Beklagten. Die Streithelfer des Klägers tragen ihre Kosten selbst.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 63.871,77 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Rechtssache hat weder grundsätzliche Bedeutung, noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Das Berufungsgericht hat die Voraussetzungen eines Bargeschäfts nach § 142 InsO in der bis zum 4. April 2017 geltenden Fassung ohne Rechtsfehler bejaht. Die Besonderheiten der Rechtsbeziehungen zwischen der durch die Bundesanstalt für Güterverkehr vertretenen Bundesrepublik Deutschland, der Beklagten als privater Betreiberin des Lkw-Mautsystems und der Schuldnerin als Nutzerin mautpflichtiger Straßen rechtfertigen es, die Befugnis zur Nutzung der Straßen als vereinbarungsgemäße Gegenleistung für das - hier kongruent - an die Beklagte gezahlte Entgelt im Sinne von § 142 InsO aF anzusehen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 319/12, ZIP 2013, 2210 Rn. 30).

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen.

Kayser

Gehrlein

Grupp

Möhring

Schultz