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5 StR 103/24 ECLI:DE:BGH:2024:020724B5STR103.24.0 KI-generiert

Criminal revision admissibility: timeliness of filing based on dispatch records rather than General Federal Prosecutor's auxiliary application

Geschäftsnummer 5 StR 103/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (5th Criminal Senate) dismissed the defendant’s appeal as unfounded, upholding the Landgericht Berlin’s judgment of October 31, 2023, and ordered the defendant to bear the costs of the legal remedy. Although the General Federal Prosecutor had initially argued the appeal was inadmissible, the court corrected this view, finding the appeal procedurally valid because the defense’s formal revision justification was filed within the statutory deadline pursuant to § 345 Abs. 1 Satz 1 StPO, as confirmed by dispatch and examination records. Consequently, the court rejected the General Federal Prosecutor’s auxiliary request for dismissal on procedural grounds and instead resolved the merits of the case, determining that the appellate review revealed no legal error to the defendant’s detriment.

Legislator-Regeste

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§ 345 Abs. 1 Satz 1 StPO; Criminal revision admissibility: timeliness of filing based on dispatch records rather than General Federal Prosecutor's auxiliary application: Entgegen der Auffassung des Generalbundesanwalts ist das Rechtsmittel zulässig. Die formgerechte Revisionsbegründung ist ausweislich der vom Verteidiger vorgelegten Sende- und Prüfprotokolle innerhalb der Frist des § 345 Abs. 1 Satz 1 StPO bei dem Landgericht angebracht worden. Auf den Hilfsantrag des Generalbundesanwalts (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 1. Februar 2023 – 5 StR 408/22 Rn.10) war die Revision als unbegründet zu verwerfen.

Schlagwörter

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Revision des Strafurteils Rechtzeitigkeit der Rechtsschrift prozessleitende Verfügungen gesetzliche Voraussetzungen Strafregister E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 31. Oktober 2023 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.

Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Der Senat bemerkt ergänzend:

Entgegen der Auffassung des Generalbundesanwalts ist das Rechtsmittel zulässig. Die formgerechte Revisionsbegründung ist ausweislich der vom Verteidiger vorgelegten Sende- und Prüfprotokolle innerhalb der Frist des § 345 Abs. 1 Satz 1 StPO bei dem Landgericht angebracht worden. Auf den Hilfsantrag des Generalbundesanwalts (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 1. Februar 2023 – 5 StR 408/22 Rn.10) war die Revision als unbegründet zu verwerfen.

Gericke

Mosbacher

Köhler

Resch

von Häfen