Inadmissibility of legal appeal against cost determination under § 46(2) ZPO due to missing leave to appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's legal appeal (Rechtsbeschwerde) as inadmissible and rejected his auxiliary request for the appointment of a defense lawyer, with the decision and costs borne by the defendant. The dispute involved an appeal against a district court order issued under Section 46(2) of the German Code of Civil Procedure (ZPO), typically relating to procedural costs or security, where the defendant attempted to challenge the lower court's ruling without an explicit permission to appeal. The court held that the appeal was statutorily inadmissible because such orders are generally not subject to legal appeal under Section 574(1) sentence 1 number 1 ZPO, nor did the lower court grant leave for appeal under Section 574(1) sentence 1 number 2 ZPO; the BGH reiterated that the non-admission of an appeal is not challengeable through ordinary or constitutional remedies. Consequently, the request for a court-appointed lawyer was refused because the defense of the inadmissible appeal was deemed hopeless.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 46 Abs. 2 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO; Inadmissibility of legal appeal against cost determination under § 46(2) ZPO due to missing leave to appeal: Der hilfsweise für die Rechtsbeschwerde gestellte Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts wird abgelehnt, da die Rechtsverteidigung des Beklagten mit der unzulässigen Rechtsbeschwerde aussichtslos ist.
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KI-generiertVolltext
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 7. Zivilkammer des Landgerichts Augsburg vom 12. September 2019 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig verworfen.
Der Antrag des Beklagten auf Beiordnung eines Notanwalts wird abgelehnt.
[GRUENDE]
1. Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig. Ihr mangelt es bereits an der Statthaftigkeit. Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts gemäß § 46 Abs. 2 ZPO ist weder nach dem Gesetz allgemein eröffnet (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO; so auch BGH, Beschluss vom 25. Januar 2021 - XI ZB 25/20, juris Rn. 3) noch hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO zugelassen. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41; vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113; vom 22. November 2017 - IX ZB 70/17, BeckRS 2017, 136442). Der Gesetzgeber hat bewusst von der Möglichkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde abgesehen (BT-Drucks. 14/4722, S. 69, 116). Der Weg der außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BVerfG, Beschluss vom 30. April 2003 - 1 PBvU 1/02, BVerfGE 107, 395 ff).
2. Der hilfsweise für die Rechtsbeschwerde gestellte Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts wird abgelehnt, da die Rechtsverteidigung des Beklagten mit der unzulässigen Rechtsbeschwerde aussichtslos ist.
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