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5 ARs 47/22 ECLI:DE:BGH:2023:280223B5ARS47.22.0 KI-generiert

Admissibility of appeal against non-appellable decision and denial of legal aid for lack of prospect of success

Geschäftsnummer 5 ARs 47/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appeal as inadmissible and denied the applicant’s request for legal aid, leaving the order of the Higher Regional Court of Zweibrücken in force. The dispute concerned a criminal appeal against a decision by the Higher Regional Court dated May 31, 2022, where the applicant sought to challenge that decision and requested representation by counsel. The court held that the appeal was inadmissible because the lower court did not expressly grant permission to file an appeal against a decision that is otherwise not subject to such appeal. Furthermore, the application for legal aid was rejected because the statutory requirements for financial need and a reasonable prospect of success were not met, citing the lack of admissibility of the intended legal action.

Legislator-Regeste

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§ 117 Abs. 2 Satz 1 ZPO; Admissibility of appeal against non-appellable decision and denial of legal aid for lack of prospect of success: Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Beschwerdeverfahren kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil die Voraussetzungen nach § 29 Abs. 4 EGGVG iVm § 114 Abs. 1 Satz 1, § 117 Abs. 2 Satz 1 ZPO nicht erfüllt sind; im Übrigen fehlt es an der erforderlichen Erfolgsaussicht der beabsichtigten Rechtsverfolgung (vgl. BGH, Beschluss vom 7. Dezember 2021 – 5 ARs 22/21).

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Vertretung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Untätigkeitsklage Aussicht auf Erfolg gesetzliche Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 31. Mai 2022 wird auf Kosten des Beschwerdeführers als unzulässig verworfen.

Der Antrag des Beschwerdeführers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Beschwerdeverfahren wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss vom 31. Mai 2022 (Az.: 1 VAs 1/22) ist unzulässig, weil das Oberlandesgericht darin die Rechtsbeschwerde nicht ausdrücklich zugelassen hat und die Nichtzulassung ihrerseits nicht anfechtbar ist (BGH, Beschluss vom 24. Oktober 2022 – 5 ARs 33/22).

Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Beschwerdeverfahren kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil die Voraussetzungen nach § 29 Abs. 4 EGGVG iVm § 114 Abs. 1 Satz 1, § 117 Abs. 2 Satz 1 ZPO nicht erfüllt sind; im Übrigen fehlt es an der erforderlichen Erfolgsaussicht der beabsichtigten Rechtsverfolgung (vgl. BGH, Beschluss vom 7. Dezember 2021 – 5 ARs 22/21).

Cirener

Mosbacher

Köhler

von Häfen

Werner