Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6 StR 46/23 ECLI:DE:BGH:2023:070323B6STR46.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of extending confiscation reversal to non-appealing co-defendant under § 357 StPO due to procedural limitation

Geschäftsnummer 6 StR 46/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice (6th Criminal Senate) dismissed the defendant’s appeal as unfounded, upholding the Landgericht Potsdam’s judgment of June 27, 2022, while concurrently ordering that no confiscation of criminal proceeds be imposed; the defendant was ordered to bear the costs of the legal remedy. The case involved a criminal conviction where the prosecution sought an extension of the reversal to a non-appealing co-defendant, but the court determined that such an extension under § 357 StPO was inadmissible because the alteration of the confiscation order was based on a procedural limitation specific to the appellant’s instance. The decisive legal basis for the procedural ruling relied on § 357 StPO and established case law (referencing BGH 1 StR 416/12), which precludes extending procedural relief or modifications resulting from specific procedural restrictions to parties who did not file the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 357 StPO, § 154a StPO; Inadmissibility of extending confiscation reversal to non-appealing co-defendant under § 357 StPO due to procedural limitation: Eine Erstreckung nach § 357 StPO auf die nicht revidierende Mitangeklagte kam nicht in Betracht, weil die Änderung der Einziehungsentscheidung auf einer Verfahrensbeschränkung beruhte (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Januar 2013 – 1 StR 416/12 Rn. 58 zu § 154a StPO; KK-StPO/Gericke, 9. Aufl., § 357 Rn. 5).

Schlagwörter

KI-generiert
Verfahrensbeschränkungen strafrechtliche Einziehung Strafverfolgung Besitzesrechtsklage Strafvollstreckungsverjährung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Potsdam vom 27. Juni 2022 wird als unbegründet verworfen, jedoch wird von einer Einziehung des Wertes von Taterträgen abgesehen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Eine Erstreckung nach § 357 StPO auf die nicht revidierende Mitangeklagte kam nicht in Betracht, weil die Änderung der Einziehungsentscheidung auf einer Verfahrensbeschränkung beruhte (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Januar 2013 – 1 StR 416/12 Rn. 58 zu § 154a StPO; KK-StPO/Gericke, 9. Aufl., § 357 Rn. 5).

Sander

Feilcke

Wenske

Fritsche

von Schmettau