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5 StR 223/22 ECLI:DE:BGH:2023:280223B5STR223.22.0 KI-generiert

Criminal revision: scope of right to be heard when appellate court adds supplementary reasoning without prior adversarial hearing

Geschäftsnummer 5 StR 223/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (5th Criminal Senate) dismissed the defendant's procedural complaint regarding a hearing violation, ordering that the decision be made at the defendant's expense. The dispute arose because the defendant challenged the Senate's earlier rejection of his appeal against a lower court's criminal judgment, arguing that the Senate had violated his right to be heard by including supplementary reasoning in the rejection order without first granting him an opportunity to comment. The Court held that no violation of the right to a hearing occurred, as the appellate court had not utilized procedural material to which the defendant was not privy, nor did it ignore relevant arguments submitted by the defendant. The decisive legal basis was the requirement under criminal procedure law that the right to be heard is not infringed when the court does not rely on facts or evidence excluded from the adversarial process.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO; Criminal revision: scope of right to be heard when appellate court adds supplementary reasoning without prior adversarial hearing: Der zulässige Rechtsbehelf hat in der Sache keinen Erfolg, weil eine Verletzung rechtlichen Gehörs nicht vorliegt. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Revisionsführer nicht gehört worden wäre, noch zu berücksichtigendes Vorbringen übergangen.

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör Verletzung von Verfahrensrechten Revision eines Entscheids Strafanzeige ergänzende Beweise Fragepflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Gehörsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss vom 27. September 2022 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Der Senat hat die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 7. Februar 2022 durch Beschluss vom 27. September 2022 gemäß § 349 Abs. 2 StPO verworfen und dabei zu zwei vom Verurteilten erhobenen Verfahrensrügen ergänzende Ausführungen zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts gemacht. Hiergegen wendet sich der Verurteilte mit der Gehörsrüge.

Der zulässige Rechtsbehelf hat in der Sache keinen Erfolg, weil eine Verletzung rechtlichen Gehörs nicht vorliegt. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Revisionsführer nicht gehört worden wäre, noch zu berücksichtigendes Vorbringen übergangen.

Cirener

Gericke

Köhler

Resch

von Häfen