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5 StR 406/22 ECLI:DE:BGH:2023:010323B5STR406.22.0 KI-generiert

Rejection of evidence on drug consumption and denial of § 64 StGB treatment measure

Geschäftsnummer 5 StR 406/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the judgment of the Berlin Regional Court of 31 May 2022 and ordering the appellant to bear the costs of the legal remedy. The dispute centered on the defendant's challenge to a lower court decision rejecting a defense motion to adduce evidence regarding the defendant's cocaine consumption habits, which was intended to support a request for a therapeutic treatment measure under § 64 StGB. The appellate court held that the rejection of the evidence was legally correct and, even assuming a procedural error, the outcome was not impacted because the trial court had correctly and specifically determined that treatment would not significantly reduce the defendant's dangerousness, a valuation supported by the defendant's personality profile and prior convictions.

Legislator-Regeste

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§ 64 StGB; Rejection of evidence on drug consumption and denial of § 64 StGB treatment measure: The dispute centered on the defendant's challenge to a lower court decision rejecting a defense motion to adduce evidence regarding the defendant's cocaine consumption habits, which was intended to support a request for a therapeutic treatment measure under § 64 StGB. The appellate court held that the rejection of the evidence was legally correct and, even assuming a procedural error, the outcome was not impacted because the trial court had correctly and specifically determined that treatment would not significantly reduce the defendant's dangerousness, a valuation supported by the defendant's personality profile and prior convictions.

Schlagwörter

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therapeutische Massnahme medizinische Beweismittel prozessleitende Verfügungen E-Justice Betäubungsmittelkonsum Drogentest

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 31. Mai 2022 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Zu der erhobenen Beweisantragsrüge bemerkt der Senat ergänzend:

Der Beschluss des Landgerichts, mit dem es einen Antrag der Verteidigung zurückgewiesen hat, durch den ein Hang des Angeklagten zum Konsum von Kokain nachgewiesen werden sollte, erweist sich aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts genannten Gründen als rechtsfehlerfrei. Insbesondere wird er jedenfalls im Zusammenhang mit dem auf eine Gegenvorstellung ergangenen Beschluss seiner Informationspflicht gerecht. Der Senat könnte ungeachtet dessen aber auch ausschließen, dass das Urteil auf einem etwaigen Rechtsfehler beruhen würde. Denn die Strafkammer hat mit der Erwägung, die Behandlung des Angeklagten werde nicht zu einer deutlichen Herabsetzung des Ausmaßes seiner Gefährlichkeit führen, auch eine hinreichend konkrete Erfolgsaussicht der Maßregel nach § 64 StGB verneint. Diese Wertung ist angesichts der im Urteil eingehend dargestellten Persönlichkeit des Angeklagten, des Charakters seiner Vorverurteilungen und der nun von ihm begangenen Straftaten nicht zu beanstanden.

Cirener

Gericke

Mosbacher

Resch

Werner