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IX ZB 49/23 ECLI:DE:BGH:2024:190624BIXZB49.23.0 KI-generiert

Appeal against denial of legal aid must be filed as Rechtsbeschwerde, not immediate appeal

Geschäftsnummer IX ZB 49/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the applicant's counter-representation against the previous panel decision of March 11, 2024, rejecting further engagement with the case. The dispute concerned the procedural avenue for challenging an appellate court's denial of legal aid in the context of an intended appeal. The court held that the applicant’s contemplated legal review was inadmissible because the appellate court had not granted leave for appeal, and specifically ruled that a first-instance decision by an appellate court denying legal aid for the appeal stage cannot be challenged via immediate appeal but is exclusively subject to legal review via the specific appellate remedy (Rechtsbeschwerde).

Legislator-Regeste

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Appeal against denial of legal aid must be filed as Rechtsbeschwerde, not immediate appeal: The dispute concerned the procedural avenue for challenging an appellate court's denial of legal aid in the context of an intended appeal. The court held that the applicant’s contemplated legal review was inadmissible because the appellate court had not granted leave for appeal, and specifically ruled that a first-instance decision by an appellate court denying legal aid for the appeal stage cannot be challenged via immediate appeal but is exclusively subject to legal review via the specific appellate remedy (Rechtsbeschwerde).

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege fristlose Entlassung gesetzliche Vertretung Verfahrensüberprüfung Beschwerdelegitimation Vorabentscheidungsverfahren

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Gegenvorstellung der Antragstellerin gegen den Senatsbeschluss vom 11. März 2024 wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Die - unterstellt zulässige - Gegenvorstellung der Antragstellerin, mit der sie sachliche Einwendungen gegen den Senatsbeschluss vom 11. März 2024 erhebt, ist unbegründet. Die beabsichtigte Rechtsbeschwerde wäre auch nach Beiordnung eines bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts als unzulässig zu verwerfen, weil das Oberlandesgericht die Rechtsbeschwerde nicht zugelassen hat. Weist das Oberlandesgericht ein Prozesskostenhilfegesuch für das Berufungsverfahren zurück, ist nicht das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde eröffnet. Vielmehr können (erstinstanzliche) Entscheidungen der Oberlandesgerichte ausschließlich mit der Rechtsbeschwerde angefochten werden (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Juni 2012 - III ZB 45/12, NJW 2012, 2449 Rn. 4; vom 25. November 2021 - III ZA 14/21, juris Rn. 3 mwN). Es besteht kein Anlass, die von der Antragstellerin bezeichneten Akten eines anderen Verfahrens beizuziehen.

Die Antragstellerin kann nicht damit rechnen, Antwort auf weitere Eingaben in der Sache zu erhalten.

Schoppmeyer

Röhl

Schultz

Weinland

Kunnes