Reclassification of sexual abuse to sexual assault under § 177(2)(3) StGB via ex officio legal correction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Justice (BGH) rejected the defendant's appeal as unfounded, but modified the first-instance verdict to correct a legal misclassification of one offense from "sexual abuse" to "sexual assault," thereby upholding the total custodial sentence of four years and ten months for rape in two counts, bodily harm, sexual assault, and sexual harassment in two counts; the defendant was ordered to bear the legal costs and necessary expenses of the co-accused. The dispute involved a review of the Landgericht Münster's 2022 conviction where the appellate court found no procedural error to the defendant's detriment but exercised its power to recharacterize the legally applicable statute for the underlying factual findings. The decisive legal basis comprised § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB for the reclassified sexual assault charge and § 260 Abs. 4 Satz 2 StPO, which grants the appellate authority the power to re-label offenses to match the established facts without affecting the sentencing outcome.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB, § 260 Abs. 4 Satz 2 StPO; Reclassification of sexual abuse to sexual assault under § 177(2)(3) StGB via ex officio legal correction: Allerdings hat der Senat die rechtliche Bezeichnung der von der Kammer als „sexueller Missbrauch“ ausgeurteilten, rechtsfehlerfrei festgestellten Tat nach § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB neu gefasst (§ 260 Abs. 4 Satz 2 StPO).
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Münster vom 16. März 2022 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass der Angeklagte wegen Vergewaltigung in zwei Fällen, Körperverletzung, sexuellen Übergriffs sowie sexueller Belästigung in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt ist.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.
[GRUENDE]
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen „Vergewaltigung in zwei Fällen, Körperverletzung, sexuellen Missbrauchs sowie sexueller Belästigung in zwei Fällen“ zu einer Gesamtfreiheitstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt.
Die Überprüfung des Urteils auf die mit der Sachrüge geführte Revision des Angeklagten hat keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben.
Allerdings hat der Senat die rechtliche Bezeichnung der von der Kammer als „sexueller Missbrauch“ ausgeurteilten, rechtsfehlerfrei festgestellten Tat nach § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB neu gefasst (§ 260 Abs. 4 Satz 2 StPO).
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