Post-judgment amendment of non-modifiable costs order in criminal adhesion proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Bundesgerichtshof (4th Criminal Senate) dismissed the motion for a post-judgment amendment to the costs decision, thereby upholding the earlier Senate decision that imposed the costs of the appellate proceedings solely on the defendant. In this criminal appeal proceeding, the defendant had successfully amended the civil compensation (adhesion) judgment on appeal, leading to the dismissal of the remainder of her revision; subsequently, the co-victim and adhesion plaintiff sought to have the order changed to include the reimbursement of her necessary expenses incurred during the appeal phase. The court held that while the initial omission of the co-victim's costs was an error affecting the substantive decision rather than just its formal wording, such a mistake is not subject to mere correction (Berichtigung) under § 260 Code of Criminal Procedure, and because the Senate's decision on the revision is fundamentally not modifiable under § 349 Code of Criminal Procedure, a substantive change to the costs ruling is legally excluded.
Legislator-Regeste
KI-generiertPost-judgment amendment of non-modifiable costs order in criminal adhesion proceedings: Der Senat hat mit Beschluss vom 17. März 2016 auf die Revision der Angeklagten das angefochtene Urteil des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) vom 16. November 2015 im Adhäsionsausspruch ergänzt, die weiter gehende Revision als unbegründet verworfen und der Angeklagten die Kosten des Rechtsmittels auferlegt. Mit Schriftsatz ihres Vertreters vom 3. Dezember 2018 beantragt die Neben- und Adhäsionsklägerin S. , den Senatsbeschluss vom 17. März 2016 dahin zu ergänzen, dass die Angeklagte auch die Kosten der Nebenklägerin zu tragen hat.
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KI-generiertVolltext
Nachträgliche Änderung der Kostenentscheidung hinsichtlich der Neben- und Adhäsionsklage
[TENOR]
Der Antrag der Neben- und Adhäsionsklägerin S. auf Ergänzung des Senatsbeschlusses vom 17. März 2016 wird zurückgewiesen.
[GRUENDE]
Der Senat hat mit Beschluss vom 17. März 2016 auf die Revision der Angeklagten das angefochtene Urteil des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) vom 16. November 2015 im Adhäsionsausspruch ergänzt, die weiter gehende Revision als unbegründet verworfen und der Angeklagten die Kosten des Rechtsmittels auferlegt. Mit Schriftsatz ihres Vertreters vom 3. Dezember 2018 beantragt die Neben- und Adhäsionsklägerin S. , den Senatsbeschluss vom 17. März 2016 dahin zu ergänzen, dass die Angeklagte auch die Kosten der Nebenklägerin zu tragen hat.
Der Antrag bleibt ohne Erfolg.
Bei seiner Entscheidung über die Revision der Angeklagten hat es der Senat versehentlich versäumt, der Angeklagten auch die im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen der Neben- und Adhäsionsklägerin aufzuerlegen. Dieser Fehler, der die Entscheidung selbst und nicht nur deren Verlautbarung betrifft, ist einer Berichtigung nicht zugänglich (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Januar 1999 - 1 StR 577/98, NStZ-RR 2000, 39; vgl. Ott in KK-StPO, 7. Aufl., § 260 Rn. 13 mwN). Eine nachträgliche inhaltliche Änderung der Kostenentscheidung des - grundsätzlich nicht abänderbaren (vgl. BGH, Beschluss vom 10. September 2015 - 4 StR 24/15, BGHR StPO § 349 Abs. 2 Beschluss 6 mwN) - Senatsbeschlusses vom 17. März 2016 ist rechtlich ausgeschlossen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. Januar 2012 - 4 StR 631/11, NStZ-RR 2012, 159; vom 24. Juli 1996 - 2 StR 150/96, NStZ-RR 1996, 352; vgl. Schmitt in Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 61. Aufl., § 464 Rn. 8, 12 mwN).
Sost-Scheible
Cierniak
Bender
Feilcke
Paul