Inadmissibility of Gegenvorstellung against Rejection of Judge Recusal Motion Due to Binding Nature and Lack of Jurisdiction for Review by Higher Instance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Bundesgerichtshof (BGH) dismissed the defendant's "Gegenvorstellung" as inadmissible, thereby upholding the lower court's prior rejection of the defendant's recusal application. The dispute concerned a procedural challenge to the impartiality of the judges (Befangenheitsgesuch) in the original civil proceedings. The BGH held that a "Gegenvorstellung" against the rejection of a recusal motion is legally impermissible because such a decision is binding on both the initial and appellate instances, and the remedy is specifically designed to review decisions of the same instance and panel, not to address higher courts; furthermore, the court declined to recharacterize the filing as a legal complaint ("Rechtsbeschwerde"), which would also have been inadmissible without specific leave to appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertInadmissibility of Gegenvorstellung against Rejection of Judge Recusal Motion Due to Binding Nature and Lack of Jurisdiction for Review by Higher Instance: Die Gegenvorstellung gegen die Zurückweisung des Ablehnungsgesuchs ist unstatthaft, weil diese Entscheidung für Ausgangs- und Beschwerdegericht bindend ist (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Juli 2018 - V ZB 6/18, NJW 2018, 3388 [juris Rn. 9]; Beschluss vom 18. Oktober 2018 - IX ZB 31/18, BGHZ 220, 90 [juris Rn. 13]; Zöller/Vollkommer, ZPO, 34. Aufl., § 46 Rn. 24; MünchKomm. ZPO/Hamdorf, 6. Aufl., Vorbemerkung zu § 567 Rn. 16).
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KI-generiertVolltext
Die Gegenvorstellung gegen den Beschluss des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 28. November 2022 wird als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
I. Die Beklagte wendet sich mit einer Gegenvorstellung gegen die im angegriffenen Beschluss erfolgte Zurückweisung ihres Befangenheitsgesuchs.
II. Die Gegenvorstellung ist unzulässig.
1. Die Gegenvorstellung gegen die Zurückweisung des Ablehnungsgesuchs ist unstatthaft, weil diese Entscheidung für Ausgangs- und Beschwerdegericht bindend ist (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Juli 2018 - V ZB 6/18, NJW 2018, 3388 [juris Rn. 9]; Beschluss vom 18. Oktober 2018 - IX ZB 31/18, BGHZ 220, 90 [juris Rn. 13]; Zöller/Vollkommer, ZPO, 34. Aufl., § 46 Rn. 24; MünchKomm. ZPO/Hamdorf, 6. Aufl., Vorbemerkung zu § 567 Rn. 16).
2. Die Gegenvorstellung ist auch deshalb unzulässig, weil sie nicht an das nächsthöhere Gericht adressiert werden kann. Die Gegenvorstellung dient allein der Überprüfung ergangener Entscheidungen durch dieselbe Instanz und denselben Spruchkörper (vgl. Zöller/Heßler aaO § 567 Rn. 23).
3. Die Umdeutung in eine - mangels Zulassung ebenfalls unzulässige - Rechtsbeschwerde kommt nicht in Betracht.
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Löffler
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