Valuation of declaratory relief in loan contract withdrawal disputes based on prior payments
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the plaintiff's objection to the lower court's determination of the value in dispute, thereby upholding the assessment of 140,000 € or less. This decision concerns a civil dispute where the plaintiff sought a declaratory judgment that he was no longer obligated to make interest and principal payments under a loan contract following a withdrawal of the agreement. The court held that the value in dispute for such declaratory claims in loan withdrawal cases is determined by the total interest and principal payments made by the borrower prior to the withdrawal. Based on the plaintiff's admission of having paid approximately 127,076 € up to the point of withdrawal, the court confirmed that the initial value assessment was correct and fell within the stipulated threshold.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 63 Abs. 3 Satz 2 GKG; Valuation of declaratory relief in loan contract withdrawal disputes based on prior payments: Die Gegenvorstellung gibt keinen Anlass, den Gegenstandswert zu ändern. Die Wertfestsetzung in der Stufe bis 140.000 € trifft zu.
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KI-generiertVolltext
Die Gegenvorstellung des Klägers vom 15. Mai 2024 gegen die Wertfestsetzung in dem Beschluss des Senats vom 20. Februar 2024 wird zurückgewiesen.
[GRUENDE]
1. Die gegen die Wertfestsetzung in dem Beschluss vom 20. Februar 2024 gerichtete Gegenvorstellung des Klägers ist zulässig, insbesondere innerhalb der analog geltenden sechsmonatigen Frist gemäß § 68 Abs. 1 Satz 3, § 63 Abs. 3 Satz 2 GKG (vgl. Senatsbeschlüsse vom 22. November 2016 - XI ZR 305/14, juris Rn. 1, vom 24. Juli 2018 - XI ZR 740/17, juris Rn. 1, und vom 24. März 2020 - XI ZR 311/18, juris Rn. 2) erhoben worden.
2. Die Gegenvorstellung gibt keinen Anlass, den Gegenstandswert zu ändern. Die Wertfestsetzung in der Stufe bis 140.000 € trifft zu.
Der Kläger möchte mit seinem Klageantrag festgestellt wissen, dass er wegen des erklärten Widerrufs nicht mehr aus dem mit der Beklagten geschlossenen Darlehensvertrag vom 17. September 2009 verpflichtet ist, Zins- und Tilgungsleistungen zu erbringen. Der Wert von positiven wie negativen Feststellungsanträgen in Widerrufsfällen richtet sich nach ständiger Rechtsprechung des Senats nach den Zins- und Tilgungsleistungen, die der widerrufende Darlehensnehmer auf den in Streit stehenden Vertrag bis zum Widerruf erbracht hat (Senatsbeschlüsse vom 12. Januar 2016 - XI ZR 366/15, WM 2016, 454 Rn. 6 ff., vom 4. März 2016 - XI ZR 39/15, BKR 2016, 204 Rn. 2; vom 10. Juli 2018 - XI ZR 613/17, juris Rn. 2 und vom 16. Juli 2019 - XI ZR 538/18, juris Rn. 5). Vorliegend hat der Kläger nach seinem Vorbringen bis zum Zugang seiner Widerrufserklärung Zins- und Tilgungsleistungen in Höhe von insgesamt 127.076,54 € erbracht.
Ellenberger
Grüneberg
Matthias
Derstadt
Schild von Spannenberg