Valuation of subject matter value in legal appeal for trademark cancellation: 50,000 EUR standard under fair discretion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Justice (BGH) fixed the subject matter value of the legal appeal at 50,000 EUR, upholding this amount as a matter of customary discretion in the absence of contradicting evidence. The dispute concerned the determination of the procedural value for a legal appeal in a trademark cancellation proceeding, where the opposing party's counsel requested a specific valuation. Relying on established case law regarding the economic interest of a trademark holder in maintaining their trademark, the court held that a 50,000 EUR valuation constitutes fair discretion for such appeals under § 33 Abs. 1 RVG, resulting in a fee-free procedure with no cost reimbursement.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 33 Abs. 1 RVG; Valuation of subject matter value in legal appeal for trademark cancellation: 50,000 EUR standard under fair discretion: Auf den Antrag der vorinstanzlichen Verfahrensbevollmächtigten der Rechtsbeschwerdegegnerin ist der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.
Schlagwörter
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KI-generiertVolltext
(Gegenstandswert eines Rechtsbeschwerdeverfahrens in einem Markenlöschungsstreit)
[TENOR]
Der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde wird auf 50.000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
I. Auf den Antrag der vorinstanzlichen Verfahrensbevollmächtigten der Rechtsbeschwerdegegnerin ist der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.
Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts des Rechtsbeschwerdeverfahrens im Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse der Markeninhaberin an der Aufrechterhaltung ihrer Marke. Nach der Rechtsprechung des Senats entspricht eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 50.000 € für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Markenlöschungsstreit im Regelfall billigem Ermessen (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - I ZB 45/16, WRP 2018, 349 Rn. 1 mwN). Mangels abweichender Anhaltspunkte ist hiervon im Streitfall auszugehen.
II. Über den Antrag entscheidet gemäß § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG die Einzelrichterin des Senats.
III. Das Verfahren über den Antrag ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 1 und 2 Halbsatz 1 RVG).
Schmaltz