Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against provisional injunction decisions due to limited instance access under § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the applicant's non-admission complaint as inadmissible, leaving the Higher Regional Court's dismissal of the appeal and the Regional Court's initial rejection of the application for a provisional injunction in force. The dispute concerned an application for a preliminary injunction, where the applicant sought to challenge the appellate court's decision dismissing the immediate appeal for inadmissibility. The decisive legal basis was § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, which establishes a limited right of appeal (*Instanzenzug*) for decisions on arrests or provisional injunctions, precluding both ordinary appeals (*Revision*) and non-admission appeals (*Rechtsbeschwerde*), thereby rendering the applicant's action before the Federal Court of Justice statutorily impermissible.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against provisional injunction decisions due to limited instance access under § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO: The dispute concerned an application for a preliminary injunction, where the applicant sought to challenge the appellate court's decision dismissing the immediate appeal for inadmissibility. The decisive legal basis was § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, which establishes a limited right of appeal (*Instanzenzug*) for decisions on arrests or provisional injunctions, precluding both ordinary appeals (*Revision*) and non-admission appeals (*Rechtsbeschwerde*), thereby rendering the applicant's action before the Federal Court of Justice statutorily impermissible.
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KI-generiertVolltext
Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss des 4. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 29. November 2022 wird auf Kosten des Antragstellers als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
I. Der Antragsteller hat den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Das Landgericht hat den Antrag zurückgewiesen. Das Beschwerdegericht hat die dagegen gerichtete sofortige Beschwerde als unzulässig verworfen. Gegen diese Entscheidung hat der Antragsteller beim Bundesgerichtshof Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.
II. Das Rechtsmittel des Antragstellers ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen.
Die Entscheidung des Beschwerdegerichts über den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist nicht anfechtbar. Nach § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO findet gegen Urteile, durch die über die Anordnung, Abänderung oder Aufhebung eines Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung entschieden worden ist, die Revision nicht statt. Auch eine Rechtsbeschwerde im Verfahren auf Erlass eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen eine - wie vorliegend - im Beschlusswege ergangene Entscheidung scheitert an dem durch § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO begrenzten Instanzenzug (BGH, Beschluss vom 27. Februar 2003 - I ZB 22/02, BGHZ 154, 102 [juris Rn. 9]; Beschluss vom 25. Juni 2020 - I ZB 42/20, juris Rn. 3; Beschluss vom 28. April 2021 - I ZB 22/21, juris Rn. 3; Beschluss vom 8. Februar 2022 - I ZB 72/21, juris Rn. 3).
III. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
Koch
Feddersen
Pohl
Schmaltz
Wille