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I ZB 122/22 ECLI:DE:BGH:2023:110123BIZB122.22.0 KI-generiert

Inadmissibility of further appeal against order denying injunctive relief under § 542(2)(1) ZPO

Geschäftsnummer I ZB 122/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the applicant's complaint as inadmissible, thereby leaving the appeal court's decision, which had rejected the applicant's immediate appeal against the lower court's denial of relief, in force. The dispute concerned an application for injunctive relief, where the applicant attempted to challenge the appellate court's order denying the request. The court held that no further appellate review is permissible because the statutory limitation on the number of instances (limited to two courts) precludes any further appeal, including a legal complaint, against decisions regarding the granting, modification, or lifting of an arrest or injunctive relief.

Legislator-Regeste

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§ 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of further appeal against order denying injunctive relief under § 542(2)(1) ZPO: The dispute concerned an application for injunctive relief, where the applicant attempted to challenge the appellate court's order denying the request. The court held that no further appellate review is permissible because the statutory limitation on the number of instances (limited to two courts) precludes any further appeal, including a legal complaint, against decisions regarding the granting, modification, or lifting of an arrest or injunctive relief.

Schlagwörter

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gesetzliches Verbot anfechtbarer Zwischenentscheid Kognitionsbeschränkung Unterlassungsklage Einrede der Verfassungswidrigkeit Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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I ZB 22/02
Februar 2003 - I ZB 22/02, BGHZ 154, 102, 103 f.
BGHZ 154, 102
Februar 2003 - I ZB 22/02, BGHZ 154, 102, 103 f.
I ZB 42/20
Juni 2020 - I ZB 42/20, juris Rn.
I ZB 22/21
April 2021 - I ZB 22/21, juris Rn.
I ZB 72/21
Februar 2022 - I ZB 72/21, juris Rn.
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Volltext

Die Beschwerde gegen den Beschluss des 4. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 29. November 2022 wird auf Kosten des Antragstellers verworfen.

[GRUENDE]

I. Der Antragsteller hat den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Das Landgericht hat den Antrag zurückgewiesen. Das Beschwerdegericht hat die dagegen gerichtete sofortige Beschwerde zurückgewiesen. Gegen diese Entscheidung hat der Antragsteller beim Bundesgerichtshof Beschwerde eingelegt.

II. Das Rechtsmittel des Antragstellers ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen.

Die Entscheidung des Beschwerdegerichts über den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist nicht anfechtbar. Nach § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO findet gegen Urteile, durch die über die Anordnung, Abänderung oder Aufhebung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung entschieden worden ist, die Revision nicht statt. Auch eine Rechtsbeschwerde im Verfahren auf Erlass eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen eine - wie vorliegend - im Beschlusswege ergangene Entscheidung scheitert an dem durch § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO begrenzten Instanzenzug (BGH, Beschluss vom 27. Februar 2003 - I ZB 22/02, BGHZ 154, 102, 103 f. [juris Rn. 9]; Beschluss vom 25. Juni 2020 - I ZB 42/20, juris Rn. 3; Beschluss vom 28. April 2021 - I ZB 22/21, juris Rn. 3; Beschluss vom 8. Februar 2022 - I ZB 72/21, juris Rn. 3).

III. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

Koch

Löffler

Schwonke

Feddersen

Schmaltz