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5 StR 608/23 ECLI:DE:BGH:2024:120324B5STR608.23.0 KI-generiert

Criminal Appeal Review: Scope of Reiteration of Expert Opinions on Culpability in Judicial Reasoning

Geschäftsnummer 5 StR 608/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice’s 5th Criminal Senate dismissed the defendant’s appeal as unfounded, upholding the Landgericht Berlin’s judgment of August 14, 2023, and ordering the defendant to bear the costs of the legal remedy. The dispute concerned the criminal conviction and, specifically, the assessment of the defendant’s culpability (Schuldfähigkeit), where the lower court had relied on an expert witness’s report regarding the defendant's mental state. The court held that the lower court satisfied its duty to explain the grounds for rejecting the defense's position by reproducing the essential points of the current expert’s opinion, but incorrectly included verbatim quotations of prior expert reports; however, this procedural defect did not constitute a legal error to the defendant’s detriment sufficient to warrant reversal, as it did not impinge on the admissibility of the evidence or the clarity of the current findings.

Legislator-Regeste

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Criminal Appeal Review: Scope of Reiteration of Expert Opinions on Culpability in Judicial Reasoning: Das Landgericht hat sich bei der Beurteilung der Schuldfähigkeit des Beschuldigten den Ausführungen des Sachverständigen angeschlossen. Im Urteil sind daher dessen wesentliche Anknüpfungspunkte und Darlegungen in dem Umfang wiederzugeben, wie dies zum Verständnis des Gutachtens und zur Beurteilung seiner Schlüssigkeit erforderlich ist. Hingegen ist es – anders als hier geschehen – nicht geboten, frühere Sachverständigengutachten im Wortlaut wiederzugeben. Es ist nicht ersichtlich, dass mit einer solch breiten Darstellung ein weitergehender Erkenntnisgewinn einherginge.

Schlagwörter

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Sachverständigengutachten Normenkontrolle Einwendungen Beweiswürdigung Kognitionsbefugnis Verfahrenspflicht
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Volltext

Die Revision des Beschuldigten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 14. August 2023 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Beschuldigten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Das Landgericht hat sich bei der Beurteilung der Schuldfähigkeit des Beschuldigten den Ausführungen des Sachverständigen angeschlossen. Im Urteil sind daher dessen wesentliche Anknüpfungspunkte und Darlegungen in dem Umfang wiederzugeben, wie dies zum Verständnis des Gutachtens und zur Beurteilung seiner Schlüssigkeit erforderlich ist. Hingegen ist es – anders als hier geschehen – nicht geboten, frühere Sachverständigengutachten im Wortlaut wiederzugeben. Es ist nicht ersichtlich, dass mit einer solch breiten Darstellung ein weitergehender Erkenntnisgewinn einherginge.

Cirener

Mosbacher

Köhler

Resch

von Häfen